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Ein kleiner Blick auf eine Übersicht der Generationen zeigt schnell: Noch nie haben so viele unterschiedliche Generationen gleichzeitig zusammengearbeitet wie heute. Während erfahrene Babyboomer kurz vor dem Ruhestand stehen, prägen die Generation Z und bald auch die junge Generation Alpha die Arbeitswelt von morgen. Doch was unterscheidet die einzelnen Generationen wirklich und wie können Sie als Führungskraft oder HR-Verantwortlicher die Zusammenarbeit erfolgreich gestalten?
Wir geben Ihnen in diesem Artikel eine klare Generationen Übersicht – von den Anfängen bis zur kommenden Generation Beta – und zeigen Ihnen, wie Sie die Unterschiede gezielt für erfolgreiche Mitarbeiterführung, langfristige Mitarbeiterbindung und gute Teamarbeit nutzen.
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Eine Generation bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die in einem ähnlichen Zeitraum geboren wurden und durch vergleichbare gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Einflüsse geprägt sind. In der Regel umfasst eine solche Generation etwa15 bis 20 Jahre, die genaue Abgrenzung kann jedoch je nach Quelle auch leicht variieren.
HR Manager und Führungskräfte stehen heute vor der besonderen Herausforderung, die unterschiedlich geprägten Generationen zu führen und zu fördern. Dabei begegnen Sie zum Teil gegensätzlichen Wertevorstellungen und Erwartungen. Es ist also mehr als wichtig, dass Führungspersonen die generationenspezifischen Unterschiede kennen, unter anderem:
Unterschiedliche Werte und Erwartungen an den Arbeitgeber
Verschiedene Kommunikationsstile
Divergierende Ansprüche an die Work-Life-Balance und die eigene Karriere
Unterschiedliche Affinität zu Technologien und KI
Diese Unterschiede zeigen bereits deutlich, wie stark Generationen die Arbeitswelt prägen.
„Jede Generation erlebt in ihrer Jugend prägende Situationen, die meist darüber entscheiden, wie sie die Welt und damit die Arbeitswelt betrachten. Daraus entsteht ein Wertesystem, nach dem sich entscheidet, für welche Aufgaben und Arbeitsfelder sie sich interessieren, wie sie sich motivieren lassen, wie sie mit Kollegen umgehen und welchen Stellenwert die Arbeit in ihrem Leben einnimmt.“
Jede Generation wird durch ihre Zeit geprägt – durch wirtschaftliche Entwicklungen, technologische Fortschritte und gesellschaftliche Veränderungen. Die folgende Übersicht der Generationen zeigt Ihnen, welche Generationen es gibt, wie sie sich voneinander unterscheiden und worauf es im Umgang mit ihnen in der Praxis wirklich ankommt.
Die erste klar definierte Generation ist die sogenannte Silent Generation. Im Arbeitsalltag zeigen sich Menschen dieser Generation als pünktlich, schätzen klare Anweisungen, wechseln selten den Arbeitgeber und legen großen Wert auf Ordnung, Verlässlichkeit und Respekt gegenüber Vorgesetzten.
Die Silent Generation auf einen Blick:
Silent Generation Jahrgänge: ca. 1928–1945
Merkmale: Pflichtbewusstsein, Disziplin, Stabilitätsorientierung
Werte: Loyalität, Sicherheit, Respekt vor Autoritäten
Erwartungen: klare Hierarchien, langfristige Beschäftigung
Arbeitsmoral: sehr hoch, stark leistungsorientiert
Herausforderungen: geringe Flexibilität gegenüber Wandel
Affinität: geringe Technikaffinität
Die Silent Generation prägte klassische Führungsstile und bildet noch heute das Fundament vieler Unternehmensstrukturen. Für Führungskräfte dieser Generation bedeutete das: Sie mussten Arbeitnehmern dieser Generation klare Strukturen und Erwartungen vorgeben, Respekt für ihre Erfahrung zeigen und auf Verlässlichkeit sowie persönliche Ansprache setzen statt häufiger Veränderungen.
Die Babyboomer Generation, auch Generation Boomer genannt, steht für wirtschaftlichen Aufschwung und starke Identifikation mit dem Arbeitgeber. Im Arbeitsalltag zeigt sich das beispielsweise darin, dass diese Generation leistungsbereit ist, Verantwortung übernimmt, häufig bereit ist, länger zu arbeiten, und großen Wert auf Anerkennung, Status und beruflichen Erfolg legt.
Die Babyboomer Generation auf einen Blick:
Generation Babyboomer Jahrgänge: ca. 1946–1964
Merkmale: leistungsorientiert, wettbewerbsfähig
Werte: Karriere, Status, Anerkennung
Erwartungen: klare Karrierepfade
Arbeitsmoral: sehr hoch, häufig Überstunden
Herausforderungen: Schwierigkeiten mit Work-Life-Balance
Affinität: moderate Technikaffinität
Für Unternehmen sind Babyboomer häufig Wissensträger – ihr Ausscheiden verstärkt den Fachkräftemangel. Für Führungskräfte der Babyboomer Generation bedeutet das: Nutzen Sie die Erfahrung dieser Generation aktiv, binden Sie sie wertschätzend ein und achten Sie darauf, ihre Leistung sichtbar anzuerkennen, ohne dabei die Balance zwischen Engagement und Überlastung aus den Augen zu verlieren.
Die Generation X gilt als Brückengeneration zwischen analogen und digitalen Arbeitswelten. Im Arbeitsalltag zeigt sich das häufig darin, dass diese Generation eigenständig arbeitet, Verantwortung übernimmt, pragmatische Lösungen sucht und großen Wert auf eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben legt.
Die Generation X auf einen Blick:
Generation X Jahrgänge: ca. 1965–1979
Merkmale: unabhängig, pragmatisch
Werte: Stabilität, Eigenverantwortung
Erwartungen: flexible Arbeitsmodelle und Arbeitszeiten
Arbeitsmoral: effizient, ergebnisorientiert
Herausforderungen: Balance zwischen Beruf und Familie
Affinität: gute Anpassungsfähigkeit an Technologie
Diese Generation ist heute häufig in Führungspositionen vertreten. Für Führungskräfte der Generation X bedeutet das: Geben Sie Freiräume und Vertrauen, setzen Sie auf klare Zielvereinbarungen statt Mikromanagement und ermöglichen Sie flexible Arbeitsmodelle, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu unterstützen.
Die Generation Y, auch Gen Y oder Millennials Generation genannt, stellt Sinn und persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt. Im Arbeitsalltag zeigt sich das häufig darin, dass diese Generation nach sinnstiftenden Aufgaben sucht, regelmäßig Feedback einfordert, großen Wert auf eine gute Work-Life-Balance legt und sich aktiv in Teams einbringt.
Die Generation Y (Gen Y, Millennials) auf einen Blick:
Generation Y Jahrgänge: ca. 1980–1995
Merkmale: teamorientiert, digital geprägt
Werte: Sinnhaftigkeit, Work-Life-Balance
Erwartungen: Feedback, Entwicklungsmöglichkeiten
Arbeitsmoral: flexibel, projektorientiert
Herausforderungen: hohe Erwartungen an Arbeitgeber
Affinität: hohe digitale Kompetenz
Für HR- und Führungsziele wie ein starkes Employer Branding und eine langfristige Mitarbeiterbindung ist die Generation der Millennials besonders relevant. Für Führungskräfte der Gen Y bedeutet das: Setzen Sie auf regelmäßiges Feedback, ermöglichen Sie persönliche Weiterentwicklung und zeigen Sie klar auf, welchen Beitrag die Arbeit zum großen Ganzen leistet, um Motivation und Engagement nachhaltig zu fördern.
Die Generation Z, auch Gen Z genannt, ist die erste vollständig digital sozialisierte Generation, die mit Internet, Smartphones und Social Media aufgewachsen ist. Im Arbeitsalltag zeigt sich das häufig darin, dass diese Generation klare Strukturen und Arbeitszeiten einfordert, ihre Aufgaben effizient erledigt, digitale Tools selbstverständlich nutzt und großen Wert auf eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben legt.
Die Generation Z (Gen Z) auf einen Blick:
Generation Z Jahrgänge: ca. 1996–2010
Merkmale: individualistisch, sicherheitsorientiert
Werte: klare Trennung von Beruf und Privatleben
Erwartungen: Flexibilität, Sicherheit, Sinn
Arbeitsmoral: effizient, aber nicht überlastungsbereit
Herausforderungen: geringere Frustrationstoleranz
Affinität: sehr hohe Technik- und KI-Affinität
Diese Generation bringt neue Erwartungen an die Arbeitswelt mit und verändert etablierte Strukturen spürbar. Für Führungskräfte der Gen Z bedeutet das: Schaffen Sie klare Rahmenbedingungen, kommunizieren Sie transparent und auf Augenhöhe und achten Sie darauf, Überlastung zu vermeiden, während Sie gleichzeitig sinnstiftende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Die Generation Alpha wächst vollständig in einer digitalen, vernetzten und KI-geprägten Welt auf. Im (zukünftigen) Arbeitsalltag wird sich das voraussichtlich darin zeigen, dass diese Generation sehr intuitiv mit Technologien arbeitet, individualisierte Arbeitsweisen erwartet, schnell zwischen Aufgaben wechselt und großen Wert auf sinnvolle, kreative Tätigkeiten legt.
Die Generation Alpha auf einen Blick:
Generation Alpha Jahrgänge: ab ca. 2010–2024
Merkmale: hochgradig digitalisiert
Werte: Individualität, Kreativität
Erwartungen: personalisierte Lern- und Arbeitsumgebungen
Arbeitsmoral: noch in Entwicklung
Herausforderungen: Umgang mit Informationsflut
Affinität: extrem hohe Technologie- und KI-Affinität
Diese Generation wird die Arbeitswelt grundlegend verändern. Für Führungskräfte dieser Generation bedeutet das: Stellen Sie sich frühzeitig auf flexible, technologiegestützte Arbeitsumgebungen ein, fördern Sie kreatives Denken und Eigeninitiative und achten Sie darauf, klare Orientierung zu geben, ohne die individuelle Entfaltung einzuschränken.
Die aktuelle Generation Beta steht noch ganz am Anfang, erste Prognosen zeigen jedoch klare Trends. Im (zukünftigen) Arbeitsalltag wird sich diese Generation dadurch auszeichnen, dass sie vollständig mit KI-gestützten Systemen arbeitet, hochgradig vernetzt denkt, schnelle Anpassungen erwartet und großen Wert auf Nachhaltigkeit, Sinn und technologische Effizienz legt.
Die Generation Beta auf einen Blick:
Generation Beta Jahrgänge: ab ca. 2025
Merkmale: KI-native, global vernetzt
Werte: Nachhaltigkeit, Diversität
Erwartungen: vollständig digitale Arbeitsumgebungen
Arbeitsmoral: voraussichtlich stark automatisierungsgeprägt
Herausforderungen: ethischer Umgang mit KI
Affinität: vollständig technologieintegriert
Diese aktuelle Generation wird die Arbeitswelt nochmals grundlegend transformieren und neue Maßstäbe setzen. Für Führungskräfte dieser Generation bedeutet das: Bereiten Sie sich frühzeitig auf den Umgang mit diesen KI-nativen Talenten vor, schaffen Sie transparente und technologisch fortschrittliche Arbeitsumgebungen und achten Sie darauf, ethische Leitplanken sowie klare Orientierung in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt zu geben.
Damit Sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der einzelnen Generationen noch einmal leichter erfassen können, hilft Ihnen die folgende Generationen Tabelle als schnelle Orientierung im Arbeitsalltag:
| Generation | Jahrgänge | Zentrale Merkmale |
| Silent Generation | 1928–1945 | diszipliniert, loyal |
| Generation Babyboomer | 1946–1964 | pragmatisch, selbstständig |
| Generation X | 1965–1979 | pragmatisch, selbstständig |
| Generation Y (Gen Y, Millennials) | 1980–1995 | sinnorientiert, teamfokussiert |
| Generation Z (Gen Z) | 1996–2010 | digital, sicherheitsorientiert |
| Generation Alpha | 2010–2024 | KI-affin, kreativ |
| Generation Beta | ab 2025 | hochvernetzt, technologiegetrieben |
Verinnerlichen Sie die wichtigsten Unterschiede der Generationen, damit Sie auf die verschiedenen Werte und Erwartungshaltungen im Arbeitsalltag bestmöglich eingehen und reagieren können.
Die Generationsbezeichnungen sind keine offiziell festgelegten Kategorien, sondern haben sich im Laufe der Zeit durch Wissenschaft, Medien und Marktforschung entwickelt. Besonders Sozialwissenschaftler, Demografen und Marktforschungsinstitute prägen die Bezeichnung der Generationen, indem sie gesellschaftliche Entwicklungen analysieren und Menschen anhand gemeinsamer Prägungen zusammenfassen.
Viele der heute bekannten Generationsnamen haben dabei unterschiedliche Ursprünge:
Babyboomer beziehen sich auf den starken Geburtenanstieg nach dem Zweiten Weltkrieg
Generation X wurde durch ein Buch von Douglas Coupland geprägt und steht für eine „unbestimmte“ Generation
Generation Y leitet sich vom englischen „Why“ ab, eine Generation also, die vieles hinterfragt
Generation Z folgt der alphabetischen Logik und steht zugleich für den Übergang in eine neue digitale Ära
Generation Alpha & Beta setzen diese Systematik fort und spiegeln den Beginn einer neuen, stark technologisch geprägten Zeit wider
Auch die Zuordnung der Jahrgänge ist nicht eindeutig festgelegt. Verschiedene Institutionen können leicht unterschiedliche Zeiträume definieren. Entscheidend ist jedoch weniger das exakte Geburtsjahr als vielmehr die gemeinsamen Erfahrungen, Werte und gesellschaftlichen Einflüsse, die verschiedene Generationen prägen.
Für Sie als Führungskraft oder HR-Verantwortlicher bedeutet das: Nutzen Sie die Generationen Einteilung als Orientierung – aber betrachten Sie Mitarbeitende immer auch individuell, um deren Potenziale bestmöglich zu entfalten.
Der demografische Wandel ist in vollem Gange und mit ihm ändert sich langfristig die Altersstruktur der Gesellschaft – insbesondere durch sinkende Geburtenraten und eine steigende Lebenserwartung. Für Unternehmen bedeutet das konkret, dass erfahrene Mitarbeiter aus der Boomer Generation zunehmend aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, während gleichzeitig weniger junge Fachkräfte zur Verfügung stehen und nachrücken können.
Mit Blick auf die vorangegangene Übersicht der Generationen wird schnell deutlich, dass der demografische Wandel heute einen entscheidenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat: Noch nie waren so viele Generationen gleichzeitig im Unternehmen vertreten – und mit ihm verschiebt sich das Kräfteverhältnis zunehmend in Richtung jüngerer Generationen mit völlig neuen Erwartungen an Arbeit, Führung und Unternehmenskultur.
Unternehmen müssen daher verstärkt auf Talent Acquisition, Mitarbeiterbindung und Personalentwicklung setzen. Das bedeutet in der Praxis: Sie müssen aktiv neue Talente gewinnen, bestehende Mitarbeitende langfristig binden und gezielt weiterentwickeln, um den Wissenstransfer zwischen den Generationen sicherzustellen. Gleichzeitig wird es immer wichtiger, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die den Erwartungen unterschiedlicher Generationen gerecht werden – von flexiblen Arbeitsmodellen über individuelle Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zu einer modernen Führungskultur.
Wer den demografischen Wandel frühzeitig versteht und strategisch darauf reagiert, kann sich entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern – insbesondere im Wettbewerb um Fachkräfte und in der nachhaltigen Entwicklung leistungsfähiger, generationenübergreifender Teams.
Die Zusammenarbeit verschiedener Generationen kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein – wenn sie richtig gestaltet wird.
Wichtige Erfolgsfaktoren für eine gute Teamarbeit zwischen Generationen sind:
Aktive Förderung des gegenseitigen Verständnisses
Frühe Etablierung klarer Kommunikationsregeln
Gezielter Einsatz von Mentoring-Programmen (alt ↔ jung)
Konstruktive Konfliktlösung
Starke Förderung von Teamarbeit verschiedener Generationen
Generationenvielfalt bedeutet nicht automatisch Konflikt, sondern echtes Potenzial für Unternehmen. Dennoch kann es natürlich zu Generationenkonflikten kommen. Entscheidend ist daher, frühzeitig Strategien zu entwickeln, um Generationenkonflikte zu lösen, sollten Sie auftreten, und unterschiedliche Perspektiven konstruktiv zu nutzen.
Typische Ursachen für Generationenkonflikte sind beispielsweise unterschiedliche Kommunikationsstile, Erwartungen an die Führung oder Vorstellungen von Arbeitszeit und Leistung. Während ältere Generationen stärker auf Hierarchien und Präsenz setzen, wünschen sich jüngere Generationen mehr Flexibilität, Feedback und Sinn in der Arbeit.
Um Generationenkonflikte zu lösen, sollten Sie als Führungskraft aktiv moderierend eingreifen:
Fördern Sie den offenen Austausch zwischen den Generationen
Schaffen Sie Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen
Etablieren Sie klare Regeln für die Zusammenarbeit
Besonders wirkungsvoll sind Formate wie Mentoring in beide Richtungen (auch Reverse Mentoring), bei denen sowohl Erfahrung als auch neue Perspektiven gezielt geteilt werden. So gelingt es , aus potenziellen Generationenkonflikten Synergien zu schaffen und die Stärken aller Generationen im Team optimal zu nutzen.
Für Sie als Führungskraft oder HR Manager ergeben sich klare Handlungsfelder:
Etablieren Sie flexible Arbeitszeitmodelle, um den unterschiedlichen Lebensphasen und Erwartungen der Generationen gerecht zu werden und die Zufriedenheit sowie Produktivität nachhaltig zu steigern.
Berücksichtigen Sie individuelle Bedürfnisse, damit Mitarbeitende ihre Stärken optimal einbringen können und sich langfristig an Ihr Unternehmen gebunden fühlen.
Stärken Sie Ihre Feedback-Kultur, indem Sie regelmäßige, offene und wertschätzende Gespräche fördern, die Vertrauen schaffen und Entwicklung gezielt unterstützen.
Optimieren Sie Ihr Onboarding und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter für einen schnellen, strukturierten Einstieg, der Sicherheit gibt und frühzeitig Integration ins Team ermöglicht.
Passen Sie Ihre Mitarbeiterführung an (situativ statt einheitlich), sodass Sie den unterschiedlichen Erwartungen, Motivationen und Arbeitsweisen der Generationen gerecht werden und die Leistungsfähigkeit im Team steigern.
Moderne Führung bedeutet: nicht alle gleichbehandeln, sondern passend führen.
Künstliche Intelligenz (KI) kann Ihnen dabei helfen, die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Generationen besser zu verstehen und zu bedienen. Nutzen Sie KI beispielsweise für:
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz wird damit zu einem entscheidenden Werkzeug für moderne HR-Arbeit.
Die Prägung kommender Generationen steht zwar bereits unter klaren Einflüssen, wird sich jedoch durch die rasanten technologischen, gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklungen auch weiterhin dynamisch verändern. Man kann aber davon ausgehen, dass insbesondere die folgenden Faktoren eine zentrale Rolle für kommende Generationen spielen werden:
Künstliche Intelligenz
Klimawandel & Nachhaltigkeit
Globalisierung
Digitale Bildung
Unternehmen müssen sich also noch mehr darauf einstellen, dass sich die Erwartungen an die Arbeit weiter verändern und das noch schneller als je zuvor.
Unsere Übersicht der Generationen zeigt Ihnen deutlich: Jede Generation bringt eigene Stärken, Werte und Erwartungen mit. Für Sie als Führungskraft oder HR-Verantwortlicher liegt der Schlüssel darin, diese Unterschiede nicht als Herausforderung, sondern als Chance zu begreifen. Wer es schafft, generationenübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, stärkt nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch die Innovationskraft seines Unternehmens.
Tipp: Bauen Sie Ihre Kompetenzen mit unseren Weiterbildungen zur Führungskompetenz gezielt aus und nutzen Sie auch unsere Weiterbildungen für Personal um up to date zu bleiben.
1. Welche Generationen gibt es?
Es gibt heute sieben benannte Generationen: Silent Generation (ca. 1928–1945), Babyboomer (ca. 1946–1964), die Generation X (ca. 1965–1979), Generation Y bzw. Millennials (ca. 1980–1995), Generation Z (ca. 1996–2010), Generation Alpha (ca. 2010–2024) und zukünftig Generation Beta (ab ca. 2025).
2. Wie lange ist eine Generation?
Eine Generation umfasst etwa einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren. Wichtig zu wissen: Einen verbindlich festgelegten Zeitraum gibt es dabei nicht. Die Generationen werden von Sozialwissenschaftlern, Marktforschern und Institutionen oder Statistikämtern definiert und können je nach Quelle leicht variieren.
3. Welche Generation bin ich?
Welcher Generation Sie selbst angehören, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Die oben aufgeführte Tabelle der Generationen hilft Ihnen bei der Einordnung.
4. Was ist Generation Z?
Die Generation Z umfasst alle Menschen, die etwa zwischen 1996 und 2010 geboren wurden. Sie charakterisiert sich insbesondere durch eine hohe digitale Kompetenz, ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und klare Erwartungen an Work-Life-Balance sowie sinnstiftende Arbeit.
5. Bis wann geht Generation Z?
Die Generation Z umfasst etwa die Jahre 1996 bis 2010.
6. Was kommt nach Generation Z?
Auf die Generation Z folgt die Generation Alpha.
7. Was ist Generation Alpha?
Die Generation Alpha ist die erste vollständig digital und KI-geprägte Generation. Menschen dieser Generation zeichnen sich durch einen intuitiven Umgang mit digitalen Technologien aus und haben eine hohe Erwartung an personalisierte Erlebnisse sowie eine frühe Prägung durch KI. Letzteres wird sich später voraussichtlich durch selbstverständliches, kreatives und stark vernetztes Arbeiten widerspiegeln.
8. Was kommt nach Generation Alpha?
Auf die Generation Alpha folgt die Generation Beta, die erste vollständig mit Künstlicher Intelligenz aufwachsende und arbeitende Generation. Sie wird sich durch einen selbstverständlichen Umgang mit automatisierten Prozessen auszeichnen, eine hohe Anpassungsfähigkeit an Veränderungen sowie ein starkes Bewusstsein für Nachhaltigkeit, globale Vernetzung und Sinn der Arbeit haben.
Nutzen Sie die 20 praktischen Tipps, um sich im Führungsalltag souverän zu positionieren, Akzeptanz bei Ihrem Team zu gewinnen und Ihre gemeinsamen Ziele auch wirklich erreichen zu können.

Als Content- und SEO-Expertin mit über 14 Jahren Berufserfahrung gestaltet Martina Eckermann seit dem Startschuss 2017 den Management Circle Blog mit. Ihr Herz schlägt für Themen, die Führung neu denken und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag beleuchten. In ihren Artikeln kombiniert sie kreative Inhalte mit analytischem Tiefgang – von Whitepapern bis hin zu Trendanalysen. Sie verfasst regelmäßig Artikel, die auf fundierter Recherche und Experteninterviews basieren. Dabei ist sie stets auf der Suche nach frischen Impulsen und Entwicklungen, die Führungskräften echte Orientierung im Business-Alltag bieten.
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