Diese Faktoren motivieren Mitarbeiter wirklich

01. September 2016
Führungskompetenz, Personal
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Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Das steht fest. Doch welche Mittel der Mitarbeitermotivation sind nun wirklich erfolgreich und fördern die Produktivität?
Einer unserer Experten für Personalarbeit, der sich seit vielen Jahren mit der Arbeitsmotivation auseinandergesetzt hat, ist Thomas Hochgeschurtz. Im Rahmen seiner Arbeit wollte er wissen, was Menschen bei der Arbeit besonders motiviert. Im Rahmen einer Studie befragte sein Unternehmen 1.290 Kunden. Über die Ergebnisse hat er uns berichtet.

Die konkrete Frage lautete:

„Wann haben Sie sich bei der Arbeit rückblickend außergewöhnlich motiviert gefühlt? Was waren die Gründe dafür?“

Zusammenfassend zeigt sich, dass hohe Arbeitsmotivation vor allem durch die richtige Aufgabe entsteht. Dagegen ist für die Demotivation vor allem das Verhalten des Vorgesetzten entscheidend.

Die 5 größten Faktoren für Mitarbeitermotivation

1. Erfolg

Erfolg wurde mit Abstand am häufigsten als Motivationsfaktor genannt. Wie muss eine Arbeitsaufgabe beschaffen sein, damit der Mitarbeiter Erfolg haben kann? Die Aufgabe muss herausfordernd, aber auch lösbar sein.

Für 15 Prozent der Befragten war Feedback und Lob ein Anlass für außergewöhnliche Motivation. Prämien und Entgelt waren es nur in 4 Prozent der Situationen.

 

2. Anerkennung der Leistung

Darunter verstehen die Befragten Feedback und Lob. Erwischen Sie Ihren Mitarbeiter doch einmal beim „gut machen“ und sagen Sie es ihm. Denken Sie jetzt: „Da kann der Mitarbeiter sich nichts für kaufen?“ Prämien und Entgelt-Erhöhung kommen erst auf Platz 10 der Motivationsliste.

 

3. Herausforderung

Spannende, herausfordernde und neue Aufgaben bedeuten Abwechslung und Ansporn  Ansporn, mehr zu tun, damit wir die Herausforderung meistern. Und wenn uns der Chef herausfordernde Aufgaben überträgt, dann vertraut er uns. Er vertraut uns, dass wir die Aufgabe lösen können. Schließlich stellt sich der Stolz auf Erfolg auch nur ein, wenn die Aufgabe herausfordernd war. Eine Aufgabe, die jeder mit 39 Grad Fieber lösen kann, motiviert nicht. Mitarbeiter finden Arbeit motivierend, wenn sie mitgestalten dürfen. Wenn sie Entscheidungen eigenverantwortlich treffen und umsetzen können. Mitarbeiter möchten bei Veränderungen mit einbezogen werden.

Eine vielseitige Arbeit kann der beste Ansporn sein. Denn Abwechslung sorgt für eine stetige Aufmerksamkeit, da sich die Aufgaben auf verschiedene Bereiche beziehen können. Durch vielfältige Aufgaben sorgen Sie außerdem dafür, dass sich die Personen nicht langweilen und somit auch nicht so schnell nach neuen Herausforderungen suchen.

 

4. Handlungsspielraum

Eine Aufgabe ist nur dann motivierend, wenn dabei auch Handlungsspielraum vorhanden ist. Warum? Stellen Sie sich vor, Ihr Vorgesetzter diktiert Ihnen von Anfang bis Ende jeden einzelnen Ihrer Arbeitsschritte. Das Ergebnis dieses Arbeitsprozesses ist dann nicht mehr Ihr eigener Erfolg, sondern der Ihres Vorgesetzten.

 

5. Ein gutes Team

Wir Menschen sind soziale Wesen. Deshalb arbeiten Menschen lieber im Team als allein. Das trägt also auch zur Motivation bei. Wir schätzen den Austausch und die Unterstützung durch gute Kollegen. Die Zusammenarbeit im Team macht aber nur Spaß, wenn mit Konflikten vernünftig umgegangen wird und das Team gemeinsam an einem Strang zieht. Dies erreichen Sie, indem Sie als Vorgesetzter die gemeinsamen Ziele sowie Ihre eigenen Erwartungen klar und transparent besprechen und vorleben.

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