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Ein nachhaltiges betriebliches Fehlzeitenmanagement gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung, denn der Krankenstand in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Zahl der Krankmeldungen beschäftigt also viele Firmen und Organisationen heute stärker denn je. Laut aktuellen Auswertungen von Krankenkassen und Arbeitsmarktstudien zählen krankheitsbedingte Fehlzeiten inzwischen sogar zu den wichtigsten Herausforderungen im Personalmanagement. Für HR-Verantwortliche wie Sie bedeutet das: Der zunehmende Krankenstand verursacht nicht nur organisatorische Probleme, sondern erhebliche Kosten, die durch Produktivitätsverluste, Personalengpässe oder Umplanungen entstehen.
Gleichzeitig verändern neue Arbeitsmodelle, steigende psychische Belastungen und demografische Entwicklungen die Ursachen von Fehlzeiten. Unternehmen und ihre HR-Abteilungen stehen daher vor der Frage: Wie können Sie Fehlzeiten minimieren und die Mitarbeitermotivation wieder stärken?
Mit einem modernen Fehlzeitenmanagement setzen Sie genau hier an. Es hilft Ihnen dabei, Ursachen systematisch zu analysieren, gezielte Maßnahmen zu entwickeln und nachhaltig krankheitsbedingte Fehlzeiten zu reduzieren. Lesen Sie, welche Ursachen hinter hohen Fehlzeiten stehen, welche Kennzahlen Sie als HR Manager im Auge behalten sollten und mit welchen Maßnahmen Sie eine Reduzierung beim Krankenstand erreichen.
Übrigens: Vertiefen Sie die wichtigsten Aspekte und um das Thema betriebliches Fehlzeitenmanagement in unserem Seminar „Fehlzeiten reduzieren: Prävention, Steuerung und rechtliche Rahmenbedingungen“ oder entdecken Sie die Weiterbildungsmöglichkeiten auf unserer Themenseite Personal.
Ein betriebliches Fehlzeitenmanagement umfasst alle Maßnahmen, mit denen Unternehmen krankheitsbedingte oder andere Abwesenheiten Ihrer Mitarbeitenden analysieren, steuern und reduzieren. Ziel ist es, langfristig Fehlzeiten zu reduzieren, ohne dabei die Gesundheit oder die Motivation der Beschäftigten zu beeinträchtigen. Dabei geht es nicht nur um die reine Dokumentation von Krankmeldungen. Ein wirksames Fehlzeitenmanagement berücksichtigt auch strukturelle, organisatorische und kulturelle Faktoren im Unternehmen.
Reduzierung krankheitsbedingter Fehlzeiten
Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeitermotivation
Stabilisierung der Personalplanung
Senkung von Produktivitätsverlusten und Kosten
Stärkung der Mitarbeiterbindung
Für Sie als HR Manager ist ein nachhaltiges Fehlzeitenmanagement deshalb ein zentraler Bestandteil der modernen Personalentwicklung und strategischen Personalplanung – und das ist gerade in Zeiten von steigendem Fachkräftemangel besonders relevant.
Der Krankenstand in Deutschland hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Laut Daten der Techniker Krankenkasse (TK) lag der durchschnittliche Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbstätigen von 2022 bis 2025 jedes Jahr etwa 19 Krankheitstagen pro Erwerbstätigem.
Auch andere Krankenkassenberichte zeigen ähnliche Trends: Atemwegserkrankungen, psychische Belastungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Fehlzeiten und Krankentage.
Ein Blick auf andere europäische Länder zeigt interessante Unterschiede bei der durchschnittlichen Anzahl an Krankheitstagen. Ein Studienbericht des IGES Institut zu krankheitsbedingten Fehltagen im europäischen Vergleich beziffert die bezahlten krankheitsbedingten Fehltage im Jahr 2022 auf:
| Land | Durchschnittliche Krankheitstage pro Jahr |
| Deutschland | ca. 25 Tage |
| Frankreich | ca. 14 Tage |
| Niederlande | ca. 15 Tage |
| Spanien | ca. 17 Tage |
| Schweden | ca. 11 Tage |
| Österreich | ca. 15 Tage |
Deutschland gehört damit zu den Ländern mit vergleichsweise hohen krankheitsbedingten Fehlzeiten.
Eine gute soziale Absicherung im Krankheitsfall
Zunehmend alternde Belegschaften
Hohe Belastungen in bestimmten Branchen
Besonders im Gesundheitswesen, in der Logistik und in der Produktion liegen die Fehlzeiten häufig über dem Durchschnitt, weshalb hier ein effektives und nachhaltiges Fehlzeitenmanagement noch stärker an Bedeutung gewinnt.
Um Fehlzeiten zu reduzieren, müssen Unternehmen erst einmal verstehen, warum Mitarbeiter der Arbeit fernbleiben. Denn die Ursachen sind häufig vielfältig und lassen sich in mehrere Kategorien einteilen.
Die wohl naheliegendste Ursache für Fehlzeiten sind krankheitsbedingte Fehltage. Typische Ursachen können hier zum Beispiel sein:
Rücken- und Gelenkprobleme
Muskel-Skelett-Erkrankungen
Infektionskrankheiten
Was viele noch unterschätzen, psychische Erkrankungen zählen inzwischen zu den wichtigsten Ursachen für langfristige Fehlzeiten. Dazu gehören beispielsweise:
Stress
Burnout
Depressionen
Auch die grundlegende Arbeitsorganisation, also Arbeitsort, Arbeitszeiten, Schichtpläne etc. können Fehlzeiten begünstigen, zum Beispiel durch:
Starke Überlastung
Ungünstige oder gar unfaire Schichtpläne
Fehlende Flexibilität
Nicht zuletzt spielt die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle, wenn es um Fehlzeiten geht. Kultur und Werte können folgende Fehlzeitengründe herbeirufen:
All diese Faktoren zeigen, dass Fehlzeiten nicht nur ein medizinisches Problem sind, sondern häufig das Ergebnis vielfältiger organisatorischer oder kultureller Herausforderungen im Unternehmen.
Als HR Manager sollten Sie im ersten Schritt eine fundierte Fehlzeitenanalyse durchführen. Die Fehlzeitenanalyse hilft Ihrem Unternehmen dabei, Muster zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Die wichtigsten Kennzahlen, die Sie dafür benötigen sind:
Arbeitsunfähigkeitsquote des Unternehmens
Anzahl der durchschnittlichen Krankheitstage pro Mitarbeiter
Häufigkeit kurzfristiger Krankmeldungen
Anzahl der Fehlzeiten nach Abteilungen oder auch Berufsgruppen
Wenn Sie diese Kennzahlen nun ermittelt haben, fragen Sie sich wahrscheinlich zurecht, „Wie bewerte ich das Ganze nun?“ Wir geben Ihnen dazu ein Beispiel.
Angenommen, ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden hat pro Jahr 220 Soll-Arbeitstage. Insgesamt fallen im Jahr 1.760 Krankheitstage an. Dann ergeben sich folgende Kennzahlen:
Arbeitsunfähigkeitsquote des Unternehmens:
(1.760 / 220 * 100) × 100 = 8 %
Anzahl der durchschnittlichen Krankheitstage pro Mitarbeiter:
1.760 / 100 = 17,6 Tage
Angenommen die Arbeitsunfähigkeitsquote von acht Prozent liegt deutlich über dem branchenüblichen Durchschnitt von zum Beispiel etwa vier bis sechs Prozent. Dann kann das für Sie ein Hinweis auf strukturelle Probleme in Ihrem Unternehmen sein – etwa hohe Arbeitsbelastung, ergonomische Mängel oder eine unzureichende Personalplanung.
Wenn nun zusätzlich die Häufigkeit kurzfristiger Krankmeldungen hoch ist – beispielsweise durchschnittlich vier bis fünf Krankmeldungen pro Mitarbeiter und Jahr – deutet dies meist auf kurzfristige Belastungsspitzen, vermehrten Stress oder einfach Motivationsprobleme hin.
Zeigt die Fehlzeitenanalyse zudem, dass beispielsweise in der Produktion durchschnittlich 25 Krankheitstage pro Mitarbeiter anfallen, während die Verwaltung nur 12 Tage verzeichnet, liefert dies einen klaren Hinweis auf mögliche Ursachen in einzelnen Arbeitsbereichen wie körperliche Belastung, herausfordernde Schichtarbeit oder ungünstige Arbeitsbedingungen.
Solche Kennzahlen aus der Fehlzeitenanalyse helfen HR-Verantwortlichen wie Ihnen also nicht nur dabei, Fehlzeiten zu messen, sondern auch, konkrete Handlungsfelder zu identifizieren – etwa Verbesserungen von Ergonomie, Schichtplänen oder im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Um langfristig eine Reduzierung von Fehlzeiten zu erreichen, sollten Sie nicht nur krankheitsbedingte Ursachen betrachten, sondern alle genannten vier Fehlzeitentypen im Blick behalten. Für jeden dieser Bereiche gibt es gezielte Fehlzeitenmanagement Maßnahmen:
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
Attraktive Gesundheitsprogramme und Vorsorgeangebote
Gezielte Förderung von Bewegung und Sport
Regelmäßige Arbeitsplatzanalysen zur Reduzierung körperlicher Belastungen
Gerade in körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten können ergonomische Verbesserungen und gezielte Präventionsprogramme die Anzahl der Krankheitstage bereits deutlich reduzieren.
Individuelle Stressmanagement-Angebote
Übergreifende Programme zur mentalen Gesundheit
Wiederkehrende Schulungen zur Resilienz
Spezielle Führungskräfte-Trainings zum Umgang mit psychischer Belastung
Da psychische Belastungen wie erwähnt heute zu den häufigsten Ursachen langfristiger Fehlzeiten gehören, gewinnt eine präventive mentale Gesundheitsförderung zunehmend an Bedeutung.
Realistische Personalplanung
Faire und transparente Schichtplanung
Flexible Arbeitszeitmodelle
Bessere Arbeitsorganisation und Aufgabenpriorisierung
Wenn Mitarbeitende dauerhaft überlastet oder Arbeitsabläufe ineffizient organisiert sind, steigt das Risiko für Fehlzeiten. Eine optimierte Arbeitsorganisation kann einen Beitrag zur Reduktion von Fehlzeiten leisten.
Wertschätzende Führungskultur
Transparente Kommunikation
Wiederkehrende Mitarbeitergespräche
Wirkungsvolle Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitermotivation
Mitarbeitende, die sich wertgeschätzt fühlen und ein gutes Arbeitsklima erleben, fehlen statistisch gesehen deutlich seltener.
Übrigens: Viele Unternehmen bündeln die genannten Fehlzeitenmanagement Maßnahmen heute in einem umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)[ME1] - lesen Sie unseren Beitrag dazu.
Ein strukturiertes betriebliches Fehlzeitenmanagement basiert zunächst immer auf klaren Prozessen und Verantwortlichkeiten. Nutzen Sie am besten unsere fünf Schritte für einen erfolgreichen Implementierungsprozess Ihres Fehlzeitenmanagements.
Analyse vorhandener Fehlzeiten
Identifikation von Trends
Planung von Gesundheitsprogrammen
Anpassungen in Organisation und Kultur
Schulungen für Führungskräfte
Einführung neuer HR-Prozesse
Auswertung von Kennzahlen
Ableitung von Verbesserungen
Besonders wichtig ist dabei die Einbindung Ihrer Führungskräfte im Unternehmen, da diese direkten Einfluss auf das Arbeitsklima und die Mitarbeitermotivation haben. Erst dann kann Ihr betriebliches Fehlzeitenmanagement wirklich erfolgversprechend sein.
Die Erwartungshaltung von Mitarbeitenden an Ihren Arbeitgeber hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Heute zählen für Beschäftigte insbesondere Flexibilität und die Einhaltung der Work-Life-Balance, womit Unternehmen im Umkehrschluss punkten können, sofern es die Rahmenbedingungen des Unternehmens erlauben. Zu flexiblen Arbeitsmodellen zählen beispielsweise:
Flexible Arbeitszeitmodelle
Mögliches Homeoffice
Attraktive 4-Tage-Woche
Individuelle Arbeitszeitkonten
Durch diese Arbeitsmodelle können Mitarbeiter ihre Arbeit besser mit privaten Verpflichtungen vereinbaren und dadurch Überlastung und Stress reduzieren. Gerade in Branchen mit Schichtarbeit kann eine bessere Planung der Arbeitszeiten dazu beitragen, die Fehlzeiten zu senken. Gleichzeitig sollten Sie immer sorgfältig abwägen, für welche Bereiche diese Arbeitsmodelle tatsächlich sinnvoll sind – denn Lösungen wie regelmäßiges Homeoffice, flexible Arbeitszeiten oder eine kürzere 4-Tage-Woche eignen sich nicht für jedes Unternehmen, jede Branche oder jeden Arbeitsbereich.
Ein erfolgreicher Umgang mit Fehlzeiten erfordert immer auch eine offene und wertschätzende Kommunikation. Wichtige Instrumente sind dabei insbesondere:
Strukturierte Rückkehr- bzw. Fehlzeitengespräche, um die Ursachen für Fehlzeiten zu verstehen und gemeinsam Lösungen zur zukünftigen Vermeidung zu entwickeln
Regelmäßige Mitarbeitergespräche, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen für eine gesunde Arbeitsorganisation zu entwickeln
Transparente Kommunikation über Gesundheitsangebote, um Mitarbeitende aktiv über Unterstützungs- und Präventionsmöglichkeiten im Unternehmen zu informieren
Wichtig: Der Fokus sollte dabei niemals auf Kontrolle, sondern immer auf Unterstützung und Prävention liegen.
Ein strategisches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein zentraler Bestandteil moderner HR-Strategien und hilft Ihnen dabei, langfristig für weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten zu sorgen.
Ein wirkungsvolles BGM verbindet mehrere Bereiche miteinander:
Arbeitsschutz
Gesundheitsförderung
Führungskultur
Organisationsentwicklung
Unternehmen profitieren dabei nicht nur durch geringere Fehlzeiten. Ein gutes Gesundheitsmanagement stärkt auch das Employer Branding und verbessert so die Attraktivität als Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt. Gerade im Wettbewerb um Fachkräfte kann dies ein entscheidender Vorteil für Sie sein.
Ein System zum Fehlzeitenmanagement ist kein statisches Konzept, das sie einmal aufsetzen und dann wirkt es, ohne dass Sie je wieder Hand anlegen müssen. Sie sollten vielmehr regelmäßig überprüfen, ob Ihre Maßnahmen auch tatsächlich Wirkung zeigen oder ob Sie nachbessern müssen. Behalten Sie dazu unbedingt folgende Maßnahmen kontinuierlich im Blick:
Regelmäßige Fehlzeitenanalysen
Konsequenter Vergleich mit Branchenkennzahlen
Wiederholte Mitarbeiterbefragungen
Gezielte Anpassung von Gesundheitsmaßnahmen
Nur durch eine kontinuierliche Evaluation können Sie sicherstellen, dass Ihre Präventionsmaßnahmen auch langfristig erfolgreich sind. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Ein steigender Krankenstand stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bietet ein systematisches Fehlzeitenmanagement Ihnen die Chance, Ursachen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu entwickeln.
Durch eine Kombination aus regelmäßiger Fehlzeitenanalyse, betrieblichem Gesundheitsmanagement, flexiblen Arbeitsmodellen und transparenter Kommunikation können Sie in Ihrem Unternehmen krankheitsbedingte Fehlzeiten nachhaltig reduzieren. Gleichzeitig profitieren sie von höherer Mitarbeitermotivation, stabilerer Personalplanung und einer stärkeren Mitarbeiterbindung.
Tipp: Wenn Sie Ihr Wissen zu diesem Thema vertiefen möchten, bietet wir Ihnen bei Management Circle das Online Seminar „Fehlzeiten reduzieren: Prävention, Steuerung und rechtliche Rahmenbedingungen“, in dem Sie praxisnah erfahren, wie Sie Fehlzeiten analysieren, Maßnahmen entwickeln und rechtliche Rahmenbedingungen sicher berücksichtigen. Weitere Weiterbildungen für den Personalbereich finden Sie auf unserer Themenseite.
1. Was zählt alles zu Fehlzeiten?
Zu Fehlzeiten zählen alle Zeiten, in denen Mitarbeitende ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Dazu gehören insbesondere krankheitsbedingte Fehlzeiten, aber auch Urlaub, Elternzeit, Weiterbildung oder andere Abwesenheiten.
2. Was sind krankheitsbedingte Fehlzeiten?
Krankheitsbedingte Fehlzeiten entstehen, wenn Mitarbeitende aufgrund einer Krankheit arbeitsunfähig sind und eine entsprechende Krankschreibung vorliegt.
3. Welche Branche hat die höchsten Fehlzeiten?
Besonders hohe Fehlzeiten finden sich häufig in Branchen mit körperlich belastender Arbeit, etwa im Gesundheitswesen, in der Logistik oder im Baugewerbe.
4. Wie werden Fehlzeiten berechnet?
Fehlzeiten lassen sich beispielsweise über die Arbeitsunfähigkeitsquote berechnen. Dabei wird die Anzahl der Krankheitstage ins Verhältnis zu den möglichen Arbeitstagen gesetzt.
5. Wie kann man Fehlzeiten reduzieren?
Fehlzeiten lassen sich unter anderem durch ein betriebliches Fehlzeitenmanagement und Gesundheitsmanagement, flexible Arbeitszeitmodelle, gute Führung und eine positive Unternehmenskultur reduzieren.
6. Was sind unzumutbare Fehlzeiten?
Von unzumutbaren Fehlzeiten spricht man meist dann, wenn krankheitsbedingte Ausfälle über einen langen Zeitraum auftreten und die betrieblichen Abläufe erheblich beeinträchtigen.
7. Sind Fehlzeiten ein Kündigungsgrund?
Krankheitsbedingte Kündigungen sind rechtlich möglich, unterliegen jedoch strengen Voraussetzungen. Unternehmen müssen nachweisen, dass langfristige Fehlzeiten die betrieblichen Abläufe erheblich beeinträchtigen.
8. Wie wirken sich Fehlzeiten auf die Rente aus?
Kurzfristige Krankheitszeiten wirken sich in der Regel nicht auf die Rentenhöhe aus. Bei langfristigen Ausfällen kann sich jedoch die Beitragsdauer verändern.
Der Arbeitsmarkt verändert sich. Arbeitgeber müssen diesen Wandel der Arbeitsmentalität verstehen, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein. Nur so ist es möglich, neue, junge und vor allem qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Erfahren Sie, wie Sie einen erfolgreichen Bewerbungsprozess als Personaler aufsetzen und Ihre Mitarbeiter langfristig motivieren können.

Als Content- und SEO-Expertin mit über 14 Jahren Berufserfahrung gestaltet Martina Eckermann seit dem Startschuss 2017 den Management Circle Blog mit. Ihr Herz schlägt für Themen, die Führung neu denken und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag beleuchten. In ihren Artikeln kombiniert sie kreative Inhalte mit analytischem Tiefgang – von Whitepapern bis hin zu Trendanalysen. Sie verfasst regelmäßig Artikel, die auf fundierter Recherche und Experteninterviews basieren. Dabei ist sie stets auf der Suche nach frischen Impulsen und Entwicklungen, die Führungskräften echte Orientierung im Business-Alltag bieten.
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