Negative Emotionen aus Ihrem Leben verbannen – 7 Tipps für mehr Gelassenheit

18. July 2016
Sekretariat & Assistenz, Soft Skills
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Am Arbeitsplatz behalten Sie sicherlich gerne einen kühlen Kopf, entscheiden rational und lassen Emotionen außen vor, um Ihren Chef perfekt zu entlasten. Doch leider gelingt das nicht immer, vor allem nicht in Stresssituationen. In diesen Momenten spüren Sie oft Wut, Ärger oder auch Neid und Eifersucht. Negative Emotionen sorgen dafür, dass Ihre Motivation und Leistungsfähigkeit abnehmen. Sie fühlen sich blockiert und steigern sich immer mehr hinein. Doch das muss nicht sein! Wir zeigen Ihnen 7 Tipps, wie Sie mit negativen Emotionen konstruktiv umgehen können.

Entfliehen Sie der negativen Spirale!

Ein Beispiel: In einem Meeting haben Sie eine Idee, die jedoch kein Gehör findet und über die nicht weiter diskutiert wird. Einige Wochen später spricht ein Kollege über denselben Vorschlag. Dieses Mal ist Ihr Chef begeistert und unterstützt das Projekt mit voller Kraft. Kennen Sie diese oder ähnliche Situationen? Wie fühlen Sie sich danach? Natürlich, Sie sind wütend, weil Sie übergangen wurden. Sie sind wahrscheinlich auch eifersüchtig auf Ihren Kollegen, da Ihr Chef ihm scheinbar mehr zutraut als Ihnen. Aus dieser Spirale der negativen Emotionen kommen Sie nur schwer wieder heraus. Aber das hemmt nicht nur Ihre Motivation und Leistungsfähigkeit, sondern gefährdet im schlimmsten Fall auch Ihre Gesundheit.

7 Tipps mit denen negative Emotionen keine Chance haben

Wir zeigen Ihnen mit 7 Tipps, wie Sie Ihre negativen Emotionen auch am Arbeitsplatz in den Griff bekommen. So steigern Sie nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern auch Ihre Motivation und Leistungsfähigkeit.

Denken Sie immer daran: Sie haben die Macht!
Sie müssen sich zunächst bewusst werden, dass Sie der Herr über Ihre Emotionen sind. Sie können entscheiden, wie Sie sich fühlen und wie Sie auf bestimmte Situationen reagieren. Auch wenn ein Kollege versucht Sie zu reizen, liegt es bei Ihnen, wie Sie darauf eingehen. Dieses Bewusstsein kann helfen, Ihre negativen Emotionen in den Griff zu bekommen und nicht mehr manipuliert zu werden. In dem Sie Ihre Emotionen kennenlernen und reflektieren, können Sie diese so kultivieren, dass Sie Ihnen nutzen und nicht schaden!

Erkennen Sie negative Emotionen frühzeitig
Wenn Sie trainieren, Ihre Gefühle zu beobachten, können Sie lernen, Ihre Emotionen im Vorfeld zu lenken – bevor es zu starken Gefühlsausbrüchen kommt. Denn wenn Sie einmal Wut empfinden, ist ein Weg zurück schwierig.

Distanzieren Sie sich bewusst von negativen Emotionen
Es ist möglich, sich von negativen Emotionen bewusst zu distanzieren. Das erreichen Sie ganz einfach, indem Sie die Emotion bewusst wahrnehmen und sie auch benennen: „Ich bin gerade wütend!“ Die manipulative Kraft des negativen Gefühls verliert meist seine Wirkung, wenn es bewusst benannt wird. Oft reicht es auch, seine Gefühle schriftlich festzuhalten. Versuchen Sie es!

Nehmen Sie auch mal Abstand

Manchmal reicht schon ein Spaziergang oder eine andere Aktivität, die Ihnen Spaß macht, um die negativen Emotionen wieder in den Griff zu bekommen. Wenn Sie also am Arbeitsplatz wütend sind, weil etwas schiefgelaufen ist, dann schauen Sie doch einfach ein lustiges Video oder gehen eine Runde spazieren. Mit etwas Abstand kann sich die Situation als nicht mehr so fürchterlich entpuppen.

Versuchen Sie die Auslöser zu vermeiden
Der Weg zur Arbeit führt oft schon dazu, dass wir uns ärgern, bevor wir überhaupt mit dem Arbeiten anfangen. Wenn Sie also bemerken, dass der Berufsverkehr sie so vehement nervt, dass Sie schon wütend und unmotiviert an der Arbeit erscheinen, dann können Sie nach Alternativen für Ihren Arbeitsweg suchen. Steigen Sie zum Beispiel auf die Bahn oder das Fahrrad um. So gehen Sie der unangenehmen Situation und damit auch den negativen Emotionen aus dem Weg.

Entspannen Sie sich
Natürlich ist es nicht immer möglich, vor einer unangenehmen Situation zu fliehen. Entspannungs- und Meditationstechniken können dabei helfen, den verkrampften Körper und Geist zu entspannen. Ein einfaches durch den Bauch Atmen kann dabei schon wahre Wunder bewirken. Außerdem besagen Forschungsergebnisse, dass Meditation dazu führt, weniger anfällig für negative Emotionen zu sein. Durch das Meditieren lernen Sie, Ihre Gedanken zu beobachten und zu lenken, damit die schlechten Gefühle erst gar nicht ausgelöst werden.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.


Reinhold Niebuhr, amerikanischer Theologe und Philosoph

Negative Emotionen helfen niemanden!
Machen Sie sich bewusst, dass negative Emotionen Ihnen nicht weiterhelfen. Sie schaden nicht Ihrem Gegenüber, auf den Sie wütend oder eifersüchtig sind. Ganz im Gegenteil, negative Emotionen schaden Ihnen selbst! Vermeiden Sie als den Ärger über all das, was Sie nicht in der Hand haben, wie beispielsweise das Wetter.

 

Mit nur einer Übung zum Erfolg

Unser Experte für Persönlichkeitsentwicklung, emotionale Stärke und Gelassenheit Dr. Helmut Fuchs hat uns seinen Geheim-Tipp verraten, mit dem Sie garantiert gelassener durch Ihren Alltag gehen können.

Die Gelassenheits-Übung sollten Sie an einem ruhigen Ort durchführen und sich dafür fünf bis sieben Minuten Zeit nehmen – am besten direkt nach dem Aufstehen, damit Sie positiver in den Tag starten können. So vergessen Sie negative Emotionen garantiert!

Machen Sie die Übung einmal am Tag, beginnen Sie innerhalb der nächsten 72 Stunden damit und bleiben Sie 28 Tage am Ball.

 

Und so geht’s:

Setzen Sie sich in einer bequemen Haltung. Dazu können Sie einfach Ihren Stuhl ein Stück weit nach hinten schieben. Legen Sie die Hände entspannt auf die Beine. Der Nacken sollte sich jetzt schon entspannen.

Entspannen Sie alle Ihre Muskeln und schließen Sie die Augen. Lassen Sie die Augen während der gesamten Übung geschlossen.

Atmen Sie tief ein. Zählen Sie innerlich bis 5 und atmen Sie mit einem deutlichen Seufzer aus. Danach atmen Sie einfach und natürlich weiter. Werden Sie sich Ihrer Atmung bewusst.

Nach 2 Minuten Entspannung und bewusster Atmung stellen Sie sich bitte folgende Frage:

Worauf freue ich mich heute? Wie sieht das aus? Wie riecht das? Wie fühlt sich das an?

Versuchen Sie sich ein Bild zu verschaffen. In Ihrem Inneren entsteht ein warmes/schönes Gefühl.

Stellen Sie sich nach einer Zeit folgende zweite Frage: Wem tue ich heute etwas Gutes? Und nehmen Sie sich fest vor es zu tun. Wie sieht das aus? Wie riecht das? Wie fühlt sich das an?

Als dritte Frage stellen Sie sich bitte: Auf was bin ich stolz? Wie sieht das aus? Wie riecht das? Wie fühlt sich das an?

Lassen Sie sich für jede Phase etwas Zeit, lassen Sie die Entspannung wirken und die Gefühle zu, die bei den Fragen entstehen.

Wenn Sie die Übung beenden möchten, spannen Sie am Ende einfach Ihre Muskeln für einen Moment stark an, atmen Sie tief aus und öffnen Sie wieder die Augen.

Sie werden sehen, dass Sie gelöster und gelassener wirken – Glückshormone durchströmen Ihren Körper und Sie haben einen mentalen Fokus auf schöne Momente, die Ihnen an dem Tag wiederfahren.

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