Im Wandel: Wie sieht die Arbeitswelt 2030 & 2040 aus?

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Weiterbildungsprogramm für Führung & Management

11. August 2022
Organisation
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Wie wird sie wohl aussehen, die Arbeitswelt im Jahr 2030? Und wie weitere 10 Jahre später in 2040? Wie kann man sich dem Bild der Zukunft überhaupt nähern, um zu wissen, worauf man im eigenen Unternehmen bei der Organisation und Gestaltung der Arbeitsumgebung setzen sollte?

Marco Wagner und Jennifer Gunkel von der rheform – WorkplaceInnovation GmbH gestalten innovative Arbeitswelten und unterstützen bei strukturellen sowie baulichen Reformprojekten. In diesem Beitrag erläutern die Experten, mit welcher Vorgehensweise sie sich die Arbeitswelt in 2030 und 2040 visualisieren und welche Erkenntnisse sie aus der Praxis mit Ihnen teilen können.

Marco Wagner

Geschäftsführer | rheform – WorkplaceInnovation GmbH

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Jennifer Gunkel

Beraterin für moderne Arbeitswelten | rheform – WorkplaceInnovation GmbH

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2 gute Gründe, warum sich der Blick in die Arbeitswelt 2030 und 2040 lohnt

Als Gestalterinnen und Gestalter moderner Arbeitswelten werden wir immer wieder gefragt, wie das Arbeiten und die Büros in der Zukunft aussehen. Aber warum in die Zukunft blicken und nicht in die Gegenwart? Dafür gibt es mindestens zwei gute Gründe:

Gebaut wird immer für die Zukunft.
Wir sind aktuell an Projekten beteiligt, bei denen die Realisierung eines Neubaus bis 2026 oder später vorgesehen ist. Und dann steht das Gebäude einige Jahrzehnte. Das heißt wir müssen Arbeitsszenarien für die Arbeitswelt 2030, 2040 und danach planen.

Wir befinden uns in einer Zeit der ständigen Umbrüche.
Wirklich konstante gesellschaftliche Bedingungen gab es noch nie. Jedoch haben uns gerade die vergangenen drei Jahre mit einer Pandemie und einem Krieg in Europa gelehrt, dass wir uns nicht allzu lange auf einen Zustand verlassen können. Das gilt auch für unsere Arbeitsumwelt.

Ideal wäre also eine Glaskugel. Die haben wir aber nicht. Und trotz rasanter technologischer Entwicklungen können wir auch nicht in die Zukunft reisen – keine gute Ausgangslage.

Jedoch haben wir Workarounds, die uns die Glaskugel oder den DeLorean (die bekannte Zeitreisemaschine mit Fluxkompensator) ersetzen. Wie machen wir das?

2 wichtige Schritte, mit denen sich die Arbeitswelt in 2030 und 2040 voraussagen lässt

Es ist kein Hexenwerk – aber auch nicht einfach, sonst könnte es ja jeder. Wichtig sind vor allem zwei Grundsätze, die beide eine ganzheitliche Sichtweise widerspiegeln:

Wir denken in Phasen
In jeder Phase gilt es, bei der Planung einer Arbeitswelt konkrete Fragen zu beantworten. Fehlt uns eine Antwort, gehen wir zurück.

Wir identifizieren alle am Prozess beteiligten Stakeholder
Das sind alle Personen, Gruppen oder Gremien, die Interesse am Projekt haben – und beziehen sie ein.

Heraus kommen dann vor allem Konzepte, die flexibel sind, die aber auch die Individualität und die Kultur, also die DNA eines Unternehmens, berücksichtigen. Deshalb ist es für uns wichtig, festzuhalten: Es gibt keine Patentlösung. „New Work“, auch wenn der Begriff vom Philosophen Frithjof Bergmann umfassend definiert wurde, ist am Ende für jedes Unternehmen etwas anderes.

3 aufeinanderfolgende Phasen, um der Vision von 2030 und 2040 näher zu kommen

Herauszufinden, welche Form von „New Work“ für das Unternehmen erstrebenswert ist, ist bei uns die erste Phase – die Phase der Visionsfindung. In diese Phase gehören viele Gespräche und Workshops mit kreativen Methoden, manchmal auch Impulse von weiteren externen Experten oder Exkursionen.

Darauffolgend oder auch parallel dazu erfolgt eine Analysephase, in der wir Bedarfe der Gegenwart und vor allem der Zukunft erheben. Wichtig ist uns hier ein Methodenmix, denn nur aus unterschiedlichen Perspektiven lässt sich die Ausgangslage vollständig begreifen. Dazu gehören zum Beispiel Einzelinterviews, Workshops oder Mitarbeiterumfragen und natürlich auch bauliche Analysen. Bereits in der Analysephase werden möglichst alle Hierarchiestufen eines Unternehmens eingebunden.

Zwischen der Analysephase und der Konzeptphase steht oftmals ein kurzer Realitätscheck, inwiefern man der Vision ein Stück näherkommt. Dann konzipieren wir eine Arbeitswelt. Dazu gehören oftmals Raumprogramme, Zonierungen und Gestaltungskonzepte, aber auch die konkrete Planung von Grundrissen.

3 Erkenntnisse aus 3 Jahren Praxiserfahrung im Wandel der Arbeitswelt

Unsere Erfahrung aus den letzten drei Jahren hat uns gezeigt:

Gerade in unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach neuen, flexibleren Konzepten für die Arbeit von morgen.

Selbst sehr traditionsbewusste Unternehmen möchten auch in der Zukunft erfolgreich sein und erkennen mittlerweile auch den Bedarf an neuen Konzepten und Veränderung.

Neue Arbeitsplatzkonzepte sind über Branchen hinweg gefragt – egal, ob internationaler Großkonzern, mittelständisches Familienunternehmen, Hochschule oder Landratsamt.

All das klingt nach Wandel – und in den meisten unserer Projekte gibt es viel davon. Meist ist ein neues Arbeitsplatzkonzept nur ein Teil einer größeren, systematischen Veränderung, die gerade stattfindet. Umso wichtiger ist es, alle Beteiligten mitzunehmen mit einem guten Changemanagement und Kommunikationsmanagement, das bereits ab der ersten Phase ein Bestandteil unseres ganzheitlichen Beratungsprozesses ist.

Sind Sie neugierig auf konkrete Beispiele? Eines davon finden Sie im Vortrag von Marco Wagner auf der Fachtagung „Neue BüroArbeitswelten“ von Management Circle am 7. und 8. November 2022 in Frankfurt am Main.

Weitere Beispiele finden Sie auf www.rheform.de.

Was bedeutet „New Work“ für Sie? Welchen Weg geht Ihr Unternehmen? Wir freuen uns auf einen Dialog mit Ihnen!

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Rückblick: New Work 2019

Unsere Welt dreht sich immer schneller, Startups verdrängen Traditionsunternehmen, es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu finden und der Unterschied zwischen den Generationen scheint größer zu werden. Ist New Work die Antwort auf all diese Herausforderungen? Lassen Sie sich von Vordenkern aus Startups, Mittelstand und Großunternehmen inspirieren und entwickeln Sie eigene New Work-Ansätze!

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