Ein Regelwerk muss her: So funktioniert die Zusammenarbeit im Projektteam!

27. April 2018
Projektmanagement
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Damit die Projektarbeit auch funktioniert, ist ein eingespieltes Team wichtig. Wie schaffen Sie als Projektleiter dafür das richtige Umfeld? Wie fördern Sie die erfolgreiche Zusammenarbeit in Ihrem Projektteam? Experte Herbert A. Jopp empfiehlt dazu insbesondere ein klares Regelwerk, an das sich sowohl der Projektleiter als auch das Team halten müssen. Wie das aussehen kann und was Sie dabei auf jeden Fall beachten sollten, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag genauer vor.

Regeln – sind dazu da, um gebrochen zu werden…?!

Eben nicht! Im Gegenteil – gibt es ein klares Regelwerk, das jedem Teammitglied klar ist und mit dem es sich auch identifizieren kann, so ist die Zusammenarbeit im Projektteam erfolgsversprechend. Im Idealfall sorgt das Regelwerk dafür, dass alle Teammitglieder über die gängigen Vorgehensweisen informiert sind, sodass sich niemand über eine mangelnde Transparenz beschweren kann und jeder weiß, wie er selbst in schwierigen Situationen vorzugehen hat.

Doch wie können solche Regeln aussehen? Selbstverständlich gibt es da kein Patentrezept. Die Regeln sollten Sie auf Ihre Teammitglieder abstimmen, denn jeder Mensch ist nun einmal anders – und damit auch jedes Team. Am besten erstellen Sie einen Vorschlag und präsentieren diesen zu Beginn der Projektarbeit dem gesamten Team. So können Sie in der Gruppe gemeinsam besprechen, ob das Regelwerk von jedem akzeptiert werden kann, ob noch etwas fehlerhaft ist oder gänzlich fehlt. Der Projektstart kann danach entspannt beginnen.

Fünf Dinge, die sicherlich jedes Projektteam beherzigen sollte, damit eine Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor. Vielleicht finden Sie darin einige Regeln wieder, welche die Basis für Ihr individuelles Regelwerk bilden können.

Zusammenarbeit im Projektteam – 5 goldene Regeln für ein gutes Miteinander

 

1. Verantwortlichkeiten festlegen

Regelmäßige Meetings im Projektteam haben das Ziel, einzelne Aufgaben und Maßnahmen zu besprechen und festzuhalten. Jede Sitzung sollte daher nur dann beendet werden, wenn ein konkreter Maßnahmenkatalog mit den entsprechenden Verantwortlichkeiten und Terminen vereinbart wurde. So gibt es keine Missverständnisse und jeder weiß genau, was er zu tun hat.

 

2. Hausaufgaben erledigen

Jedes Teammitglied muss seine Aufgaben bis zu den festgelegten Deadlines erledigen und dabei die gewünschte Qualität erfüllen. Eigenständige Terminverschiebungen dürfen grundsätzlich nicht erfolgen, sondern sind immer in einem der Meetings gemeinsam zu besprechen.

 

3. Kritik äußern

Sicherlich kann es vorkommen, dass zu einem Thema eine Meinungsverschiedenheit besteht. In diesem Fall darf ein Projektmitglied den Vorschlag oder die Entscheidung eines anderen Teammitglieds nur dann kritisieren, wenn es auch einen besseren Gegenvorschlag liefern kann. Andernfalls sollte im Sinne einer guten Zusammenarbeit darauf verzichtet werden, Kritik zu äußern.

 

4. Feedback geben

Der Projektleiter muss den Vorgesetzten der einzelnen Projektmitglieder von Zeit zu Zeit ein Feedback zu deren Leistung im Projekt geben. Das ist unbedingt erforderlich, damit dieses in die gesamte Leistungsbeurteilung des Mitarbeiters einfließen kann und jedes Mitglied des Projektteams weiß, dass seine Leistung auch außerhalb des Blickfelds seines direkten Vorgesetzten gesehen und geschätzt wird.

 

5. Erfolge feiern

Die Zusammenarbeit im Projektteam kann hektisch, stressig und nervenaufreibend sein. Umso wichtiger ist es deshalb, Erfolge wie zum Beispiel den Abschluss eines Meilensteins auch im Team zu feiern, um die Motivation und das Erfolgserlebnis zu fördern.

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