Feedbackgespräch & Mitarbeiterbefragung: Wie Sie sich als Führungskraft selbst Feedback einholen

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04. August 2022
Führungskompetenz
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Als Führungskraft sind Sie oft in der Position, Feedback an Ihre Mitarbeiter zu geben. Doch wer sich ständig weiterentwickeln und verbessern möchte, sollte sich auch selbst regelmäßiges Feedback einholen. Dadurch erfahren Sie nicht nur, in welchen Bereichen noch Verbesserungsbedarf herrscht, sondern auch, wie zufrieden Ihre Mitarbeiter mit der Arbeitssituation und mit Ihnen sind. Doch wie holen Sie sich als Führungskraft ehrliches und offenes Feedback von Ihren Mitarbeitern ein? Wir zeigen, warum Feedbackgespräche auch für Sie als Führungskräfte sinnvoll sind und welche Arten Sie für sich nutzen können.

Die „goldenen Regeln“ des Feedbackgesprächs

Die meisten Arbeitnehmer geben nur selten ungefragt ihre Meinung ab, weshalb Sie als Führungsperson konkret nach Feedback fragen sollten. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter unbedingt zu Wort kommen und widersprechen oder rechtfertigen Sie sich nicht. Das Gesagte sollten Sie auf jeden Fall erstmal verarbeiten, bevor Sie sich dazu äußern.

Sie sollten zeigen, dass Sie das Feedback ernstnehmen und Ihrem Gesprächspartner aufmerksam zuhören. Die Hemmschwelle, Kritik am Vorgesetzten zu äußern, kann nämlich sehr hoch sein. Deshalb sollten Sie stets eine angenehme und offene Atmosphäre schaffen, um den Mitarbeiter nicht zu verschrecken. Generell gilt: Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten und blieben Sie sachlich.

Die besten Gelegenheiten für ein Feedbackgespräch

Es gibt zahlreiche Gelegenheiten für ein offenes Feedbackgespräch. Damit sich Ihr Mitarbeiter auch auf das Gespräch vorbereiten kann, sollten Sie ihm eine gewisse Vorlaufzeit geben und das Gespräch vorher ankündigen. Machen Sie sich im Vorfeld auch Gedanken, welche Themen Sie ansprechen wollen und was das Ziel des Gesprächs sein soll. Während des Feedbackgesprächs sollten Sie wichtige Punkte dokumentieren, allerdings gleichzeitig aufmerksam zuhören.

1. Mitarbeitergespräch

Das Mitarbeiter- bzw. Jahresgespräch ist eine gute Gelegenheit, um sich Feedback einzuholen. Im persönlichen Einzelgespräch mit dem Mitarbeiter sollte zunächst eine positive Atmosphäre hergestellt werden. Ein lockerer Einstieg macht es möglich, dass sich beide Parteien wohlfühlen. Es sollten offene Fragen zur generellen Zufriedenheit der Arbeitssituation und den Anforderungen gestellt werden. Ein jährliches Mitarbeitergespräch sollte aber dennoch nicht die einzige Gelegenheit sein, bei der Sie sich Feedback einholen können. Vielmehr sollten Sie Feedbackgespräche in regelmäßigen
Abständen führen.

2. Teamgespräch

In einem Teamgespräch können Probleme in der Gruppe angesprochen werden und ein offener Austausch stattfinden. Besonders bei enger Teamarbeit mit Führungskräften kann die Zusammenarbeit zwischen den Kollegen, aber auch zum Vorgesetzten verbessert werden und Konflikte vermieden bzw. gelöst werden. Allerdings ersetzt ein Teamgespräch noch lange nicht das Einzelgespräch, da im Einzelgespräch meist andere Themen angesprochen werden als in einem Gruppengespräch. Besonders sollte darauf geachtet werden, dass jede Person aus dem Team zu Wort kommt und sich frei äußern kann. Als Führungskraft sollten Sie das Gespräch moderieren, damit eine Struktur vorhanden ist und man am Ende zu einem Fazit kommt.

3. Mitarbeiterbefragung

Eine Mitarbeiterbefragung wird mithilfe eines Fragebogens entwederphysisch oder online durchgeführt. Bei der Befragung geht es meist um die generelle Mitarbeiterzufriedenheit, zum Beispiel in Bezug auf die Arbeitsumgebung, Ausstattung, Gehalt oder eben die Beurteilung der Führungskräfte. Ein Fragebogen hat den Vorteil, dass die Befragung anonym stattfinden kann und die Mitarbeiter ehrliche Antworten geben.

In Zeiten von Homeoffice und Co. sind Online-Umfragen nicht mehr wegzudenken! Mit zahlreichen, kostenfreien Tools können Fragebögen innerhalb kürzester Zeit erstellt und anschließend ausgewertet werden. Dies bietet eine gute Grundlage, um ein erstes Feedback zu erhalten und an weiteren Punkten anzuknüpfen.

Eine offene Feedbackkultur ist eine Win-Win-Situation

Eine ausgeprägte Feedbackkultur fördert den offenen Austausch und ein positives Arbeitsklima. Einerseits profitieren Sie als Führungskraft davon, da Sie wissen, woran Sie arbeiten können, um weiterhin erfolgreich zu sein. Andererseits profitieren auch die Mitarbeiter von einer offenen Feedbackkultur, da sie sich wertgeschätzt fühlen und wissen, dass ihre Meinung etwas wert ist. Eine offene Kommunikation fördert aber auch das Miteinander unter den Kollegen. Im besten Fall wird dadurch das Konfliktpotenzial geringgehalten, was eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht.

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