Keine Angst vor Small Talk (mehr): 7 Tipps für das perfekte erste Gespräch

13. November 2016
Sekretariat & Assistenz, Soft Skills
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In der Arbeitswelt 4.0 ist der Kontakt zu zahlreichen Kollegen und Geschäftspartnern unerlässlich und gerade als Assistenz sind Sie im Office meist der erste Ansprechpartner. Hier sollten Sie mit lockerem Small Talk überzeugen können! Wir wissen selbst, dass dies manchmal aber gar nicht so leicht ist, gerade wenn Sie eine eher introvertierte Person sind. Deshalb haben wir für Sie sieben Tipps zusammengefasst, mit denen Sie jede Small-Talk Situation meistern und keine Angst mehr vor dem gefürchteten ersten Gespräch haben müssen.

7 Tipps, mit denen Small Talk wie von selbst funktioniert

Egal ob im Fahrstuhl, in der Kaffeepause oder auf Geschäftsreise: Wir zeigen Ihnen, wie Sie unverkrampft smalltalken und so einen bleibenden Eindruck hinterlassen:

Der beste Gesprächspartner:

Wenn Sie noch nicht sicher sind, mit wem Sie in einer neuen Situation ins Gespräch kommen sollen, schauen Sie sich die Anwesenden genau an: Wer könnte Sie interessieren? Wer steht vielleicht abseits und scheint selbst nicht recht zu wissen, mit wem Kontakte geknüpft werden sollen? Wer macht einen sympathischen Eindruck?

Der erste Schritt:

Haben Sie einen Small Talk-Partner ausfindig gemacht, machen Sie sich keine großen Gedanken um den Gesprächseinstieg! Beginnen Sie die Konversation einfach mit einem Lächeln. So ist der erste Schritt getan. Durch diese Geste signalisieren Sie, dass Sie an einer Unterhaltung interessiert sind und hinterlassen einen positiven Eindruck.

Bevor Sie nun wirklich mit dem Small Talk beginnen, sollten Sie sich zunächst vorstellen und (auf Business-Veranstaltungen) etwas zu Ihrem Job sagen.

Die richtigen Themen:

Neben Ihrem Job können Sie auch noch weitere Small Talk-Themen anschneiden – am besten eignen sich hierbei Themen, die Sie beide verbinden, wie zum Beispiel:

  • Die Situation, in der Sie sich gerade befinden,
  • Den Ort, an dem Sie sich gerade befinden,
  • Die Personen, die Sie beide kennen.

Die passenden Fragen:

Außerdem können Sie auch mit folgenden Floskeln das Eis brechen:

  • „Wie fanden Sie den Vortrag von Herrn XY?“
  • „Ich bin das erste Mal hier, kennen Sie sich in Frankfurt aus?“
  • „Wie wurden Sie auf die Veranstaltung aufmerksam?“
  • „Wo haben Sie diesen Kuchen hier? Der sieht ja lecker aus!“
  • „Übernachten Sie auch in Frankfurt? Hier gibt es tolle Museen! Waren Sie schon einmal in der Schirn? Sehr sehenswert!“

Antwortet Ihr Gegenüber mit einem „Nein.“, können Sie auf das Gesagte eingehen und Ihre Situation beleuchten. Sagen Sie beispielsweise, dass auch Ihnen die Zeit für Museumsbesuche fehlt und dass Sie eigentlich lieber ins Kino gehen. Daraus lässt sich einfach ein neues Thema ableiten:

  • „Was haben Sie das letzte Mal im Kino gesehen? Können Sie mir etwas empfehlen?“

Der hilfreiche Anker:

Werfen Sie zudem Anker bei Ihrem Gespräch aus. Werden Sie also gefragt, woher Sie kommen, antworten Sie nicht nur mit einem langweiligen „Aus Frankfurt.“, sondern seien Sie originell und spicken Sie Ihre Aussage mit spannenden Infos: „Aus Frankfurt, der Stadt mit dem höchsten Wohnhochhaus Deutschlands!“

Die absoluten No-Gos:

Kritische Themen sollten Sie bei einem Small Talk vermeiden! Reden Sie immer über Positives und lassen Sie Bereiche wie Politik, Religion, Geld und Krankheiten außen vor. Diese können zu unschönen Unstimmigkeiten führen und die Gesprächsatmosphäre maßgeblich stören. Auch das Nörgeln und Lästern über Essen, Anfahrt, Kollegen und Co. sollten Sie vermeiden. Dies hinterlässt keinen positiven Eindruck bei Ihrem Gegenüber. 

Das galante Ende:

Haben Sie diese Schritte erst einmal hinter sich, steht eine erneute Herausforderung bevor: Sie müssen den Small Talk beenden. Versuchen Sie dabei stets einen positiven Gesprächsabschluss zu finden. Beispielsweise mit einem „Es war interessant, Sie kennenzulernen!“ oder mit einem in die Zukunft gerichteten „Ich hoffe, dass wir das Gespräch weiterführen können!“. Dabei sollten Sie auch nach der Visitenkarte fragen, um in Kontakt bleiben zu können.

Ist das Gespräch jedoch nicht gut verlaufen und Ihr Gesprächspartner entpuppt sich als Quasselstrippe oder totaler Langweiler, haben Sie die Möglichkeit, andere Leute in das Gespräch miteinzubeziehen, um sich dabei langsam zu entfernen. Als Vorwand eignet sich dabei auch immer, dass Sie noch weitere Gäste begrüßen müssen.

Small Talk-Tipps von unserer Expertin

Auch mit unserer Expertin Alexandra De Lorenzis haben wir über Small Talk gesprochen. Mit über 25 Jahren Assistenzerfahrung weiß sie ganz genau, worauf es dabei ankommt:

Frau De Lorenzis, haben Sie einen Geheim-Tipp für Personen, denen der Einstieg in das Gespräch eher schwerfällt?

Ich denke, dass der generelle Schlüssel zu jedem Gespräch (oft beginnen ja auch gute Gespräche mit Small Talk!) aufrichtiges Interesse am Gesprächspartner ist. 

Authentizität und wertschätzende Kommunikation vermitteln dem Gegenüber das Gefühl von Interesse. Es müssen nicht immer direkt die „großen Themen“ besprochen werden.
Seien Sie offen und interessiert – stellen Sie Fragen und oft ergeben sich aus Antworten die nächsten Fragen. 

Seien Sie mutig, trauen Sie sich, es gibt meist nichts zu verlieren – und wer weiß wie sich Ihr Gegenüber gerade fühlt. Je öfter der Small Talk „geübt“ wird, umso leichter wird er Ihnen fallen.

Und wenn gar nichts mehr geht, haben Sie den Mut, das Gespräch (charmant) zu verlassen. 

Wie lange sollte Ihrer Meinung nach ein guter Small Talk dauern?

Dafür gibt es aus meiner Sicht keinen Zeitrahmen. Wie bereits gesagt: Oft beginnen ja auch gute Gespräche mit Small Talk! Solange das Gespräch locker läuft und ich mich wohlfühle, gibt es ja keinen Grund den Small Talk zu beenden.

Und wenn ich mich absolut unwohl fühle, dann ist es auch völlig legitim, mich nach wenigen Fragen/Minuten elegant der Situation zu entziehen. 

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