5 neue Bau-Projekte in Berlin, die Sie kennen sollten

31. March 2017
Immobilien & Bau
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Berlin erfreut sich steigender Beliebtheit bei Entwicklern, Investoren und Bewohnern. Aber auch die Hauptstadt steht vor der großen Herausforderung, trotz immer knapper werdenden Flächen innovative Projekte zu entwickeln. Wir zeigen Ihnen fünf interessante Immobilienprojekte in Berlin, die es lohnt, zu kennen.

Diese innovativen Bau-Projekte in Berlin sind geplant

 

Wohnen statt Einkaufen: Am Lokdepot

Eigentlich sollten auf einem 21.000 Quadratmeter großen Grundstück „Am Lokdepot“ Discounter entstehen. Doch die Architekten Nils Buschmann und Tom Friedrich sahen bereits 2006 eine weitere Möglichkeit und planten stattdessen ein Quartier mit Mischnutzung. Von Nachverdichtung in Berlin war damals noch nicht die Rede, aber Buschmann und Friedrich sahen das Potenzial der innerstädtischen Lage nahe dem Berliner Südkreuz. Aufgrund dieser Umwandlung des Baurechts von einer Gewerbe- in eine Wohnnutzung hat es jedoch acht Jahre gedauert bis die ersten Häuser fertiggestellt wurden. Das Warten hat sich aber gelohnt:  Unterschiedliche Wohnungstypologien sowie großzügige Flächen für Gewerbe und Kultur erwarten Besucher und Bewohner des Lokdepots. Passend zur industriellen Lage wurde die Fassade der 17 unterschiedlichen Häuser in einem leuchtenden feuerwehrrot gestaltet.

 

Maritim Leben: WAVE waterside living

Zwischen Oberbaum- und Elsenbrücke wird mit dem Wohnprojekt WAVE seit Anfang Januar die letzte Lücke geschlossen. Die Architektur von WAVE spiegelt dabei seinen Standort unmittelbar an der Spree wider: Geschwungene, wellenförmige Linien aber auch Ecken und Kanten zeigen eine stringente Formensprache. Die Wohnungen verfügen teils über private Sonnendecks, auch Community Decks laden zum Entspannen und Ausüben von sportlichen Aktivitäten ein. Ein Concierge-Service, Paketboxen, Carsharing und ein Smart Home-System werden außerdem versprochen. Dass es sich bei WAVE um ein Luxuswohnprojekt handelt, zeigen die auf der Homepage ausgeschriebenen Preise der Wohnungen, die von 229.000 bis 4,49 Millionen Euro reichen. Ende 2018 sollen die ersten Eigentümer einziehen können.

 

Wo einst die Mauer stand: Luisenpark an der Stallschreiberstraße

Für 29,1 Millionen Euro hat Formart in einem Bieterverfahren das 16.512 Quadratmeter große Grundstück an der Stallschreiberstraße erworben. 25 Jahre lag das Mauergrundstück brach. Nun soll zwischen der internationalen Szene in Berlin-Kreuzberg und der Hochkultur in Berlin-Mitte ein Quartier aus Eigentums- und Mietwohnungen für verschiedene Zielgruppen entstehen. Neben 550 Wohnungen, von denen 110 preis- und belegungsgebunden sind, soll auch eine Kita entstehen. Die Wohnungen sollen ab 2020 bezugsfertig sein.

 

Wohnen für alle im Wohnpark Südkreuz

Auch die Schöneberger Linse am Bahnhof Südkreuz lag weitestgehend brach. Jetzt entstehen auf dem 21.500 Quadratmeter großen Areal 665 Wohnungen, Gewerbeeinrichtungen sowie eine Kita. Anders als bei vielen anderen Projekten in Berlin werden hier jedoch keine Luxusimmobilien, sondern reine Mietwohnungen realisiert. Neben großzügigen Wohnungen für Familien soll es auch Mikro-Apartments für Studenten und Seniorenwohnungen geben. Auch E-Bikes und Gemeinschaftsflächen sind im Wohnpark geplant. Die Fertigstellung soll 2020 erfolgen.

 

Vertical Village und Quartiersentwicklung am Halleschen Ufer

Aus dem Postbank-Hochhaus am Halleschen Ufer soll ein Vertical Village entstehen. Auf 18.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen in dem 23-geschossigen Hochhaus 320 Mikro-Apartments gebaut werden. Im Sockel wird außerdem ein Kommunikationsraum realisiert, Treffpunkt für Bewohner und Gäste aus dem Kiez. Neben dem 89 Meter hohen Wohnhochhaus soll jedoch auch das gesamte Gelände der Postbank umgebaut werden. Auch hier entsteht ein Quartier mit Einzelhandel, Büro und Hotel sowie Wohnen und Kita.

Die Postbank arbeitet übrigens künftig am Moabiter Spreebogen, in den ehemaligen Räumen des Bundesinnenministeriums.

Nachtrag 2018: Das Projekt wird doch nicht wie geplant umgesetzt. Stattdessen wird die Degewo auf dem Gelände (zum Großteil geförderte) Mietwohnungen errichten. Der Turm soll kein Wohnhaus werden, sondern Gewerbeimmobilie bleiben.

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