Die quälende Frage vor dem Auftritt: Wohin mit den Händen?

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21. Januar 2019
Martina Eckermann
Soft Skills
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Die Zettel in die Hand nehmen? Oder vielleicht doch nur einen Kugelschreiber? Am Rednerpult festhalten wäre auch eine Option, aber wirkt das nicht total unsicher? Vielleicht dann doch lieber die Hände in die Hosentaschen stecken? Diese und ähnliche Fragen quälen viele Menschen, die unmittelbar vor einer Präsentation oder einer Rede stehen. Denn irgendwie sind sie doch immer im Weg – unsere Hände. Wohin also am geschicktesten mit den Händen, damit sie weder stören, noch das falsche Bild vermitteln? Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Hände beim Auftritt richtig einsetzen können, damit Sie Souveränität ausstrahlen.

Das Wichtigste zuerst: 5 Dinge, die Sie unbedingt beachten sollten

Egal wie, aber halten Sie Ihre Hände bei Ihrem Auftritt oberhalb der Gürtellinie. Ein lahmes Herunterhängenlassen oder das Verstecken in den Hosentaschen ist ein absolutes No Go!

Verschränken Sie niemals die Arme, damit Sie die Hände aus dem Weg haben. Das vermittelt eine Abwehrhaltung und damit Desinteresse – beides wollen Sie garantiert nicht vermitteln.

Trainieren Sie sich keine übertriebenen Gesten an, nur um Ihre Hände einsetzen zu können und cool zu wirken. Meist erreichen Sie das Gegenteil, ein unnatürliches Verhalten.

Verzichten Sie auf alles, was nervt. Gemeint ist zum Beispiel das Rascheln mit Papier oder das Klicken mit dem Kugelschreiber. Das ist für Ihre Zuhörer sehr anstrengend und betont noch dazu Ihre Unsicherheit.

Nehmen Sie nur das in die Hand, was Sie wirklich benötigen. Wenn Sie also am Flipchart stehen, vertrauen Sie auf einen Stift, mit dem Sie gerade schreiben. An fünf verschiedenen Farben festzuhalten, überfordert nicht nur Sie bei Ihrem Auftritt, sondern auch Ihre Hände.

Natürlichkeit als oberstes Gebot: Geben Sie Ihren Händen Freiraum

Nun gibt es kein Allgemeinrezept, wie Sie Ihre Hände bei einem Auftritt halten müssen. Fest steht aber: Geben Sie Ihren Händen Freiheit. Lassen Sie Ihrer natürlichen Gestik freien Lauf, um Gesagtes zu unterstreichen. Verbieten Sie sich also bitte auf keinen Fall, Ihre Hände zu benutzen. Sie wirken ansonsten steif und unnatürlich. Rufen Sie sich deshalb diese Richtlinien ins Gedächtnis, wenn Sie präsentieren:

Halten Sie Ihre Hände im Blickfeld des Publikums und setzen Sie auf natürliche Gesten, die Sie auch im Gespräch mit Freunden verwenden würden.

Versuchen Sie, Ihre Hände auf Höhe der Gürtellinie zu halten, das ist Ihre Nullstellung. Von dort aus können Sie in verschiedene Gesten gehen, aber immer wieder zu Ihrer Ausgangsposition zurückkehren.

Winkeln Sie Ihre Unterarme im rechten Winkel an. Damit sind die Arme locker und Sie können Ihre Hände leichter auf Höhe der Gürtellinie halten.

Beobachten Sie sich im Alltag und üben Sie die für Sie ideale Handhaltung, auf die Sie bei Ihren Auftritten zurückgreifen möchten. Machen Sie sich mit der Position vertraut, dann wird sie beim nächsten Vortrag zur natürlichen Nebensache.

    Es gibt natürlich auch Momente, in denen Ihre Handhaltung Sie nicht unterstützen kann, weil Sie vielleicht gerade gar nicht sprechen, etwas wirken lassen möchten oder jemand aus dem Publikum eine Frage stellt. Welche Handhaltung ist dann empfehlenswert?

    Was immer geht: 3 Ruhepositionen für Ihre Hände

    Legen Sie Ihre Hände locker ineinander, mit Betonung auf locker. Bitte fangen Sie nicht an, Ihre Hände zu kneten oder sich verkrampft an einer Hand festzuhalten.

    Falten Sie Ihre Hände. Auch hier ist Lockerheit geboten! Wenn die Hände gefaltet sind, dann sind sie gefaltet, nicht mehr und nicht weniger – verkrampfen und beten Sie bitte auch nicht.

    Legen Sie Ihre Fingerspitzen aneinander. Das ist eine sehr beliebte und einfache Pose. Denn Sie haben damit die Freiheit, die Hände bei Ihrem Auftritt sehr schnell wieder für andere Gesten zu verwenden, ohne sie erst mühevoll „entknoten“ zu müssen. Das wirkt entspannt und natürlich!

    FAQ: 10 Häufige Fragen zu Wohin mit den Händen? – mit kompakten Antworten

    1. Warum ist die richtige Handhaltung beim Präsentieren so wichtig?

    Die Frage „Wohin mit den Händen?“ ist zentral, weil Ihre Handhaltung Körpersprache prägt, Ihre Wirkung stärkt und Unsicherheiten deutlich reduzieren kann.

    2. Wohin mit den Händen bei einem Vortrag?

    Halten Sie Ihre Hände oberhalb der Gürtellinie und nutzen Sie natürliche Gesten, um Inhalte zu unterstreichen. So wirken Sie sicher, präsent und authentisch.

    3. Welche Handposition ist beim Vortrag besonders geeignet?

    Eine entspannte Nullstellung auf Höhe der Gürtellinie unterstützt Ihre Präsenz und ermöglicht Ihnen, jederzeit in natürliche Gesten überzugehen.

    4. Was sollte ich mit meinen Händen während Pausen oder Zuhörerfragen tun?

    Nutzen Sie ruhige Positionen wie locker ineinandergelegte Hände oder aneinandergelegte Fingerspitzen, um souverän zu wirken.

    5. Warum sollte ich meine Hände nicht in die Hosentaschen stecken?

    Diese Haltung wirkt passiv und unsicher. Beim Thema „Wohin mit den Händen?“ gilt: Sichtbare Hände signalisieren Offenheit und Professionalität.

    6. Sind verschränkte Arme eine gute Lösung für meine Hände?

    Nein, denn sie vermitteln Abwehr oder Distanz. Eine offene Haltung hilft Ihnen, authentisch und ansprechbar zu wirken.

    7. Welche typischen Fehler passieren beim Umgang mit den Händen?

    Unruhiges Rascheln, Stiftklicken oder übertriebene Gesten lenken ab und verstärken Unsicherheit. Ziel ist eine natürliche, ruhige Handführung.

    8. Wie kann ich natürliche Gestik für Präsentationen trainieren?

    Beobachten Sie Ihre Alltagsgestik, üben Sie lockere Armhaltung im rechten Winkel und verinnerlichen Sie Ihre persönliche Nullstellung.

    9. Sollte ich Hilfsmittel wie Notizzettel oder Stifte nutzen?

    Nur wenn erforderlich. Wer sich fragt „Wohin mit den Händen?“, sollte vermeiden, mehrere Gegenstände zu halten, um Nervosität nicht zu verstärken.

    10. Wie wirke ich insgesamt souveräner mit meinen Händen?

    Kombinieren Sie klare Ruhepositionen, natürliche Gestik und bewusste Offenheit, um die Frage „Wohin mit den Händen?“ sicher zu meistern.

    Autorin Martina Eckermann von Management Circle
    Über die Autorin

    Martina Eckermann

    Als Content- und SEO-Expertin mit über 14 Jahren Berufserfahrung gestaltet Martina Eckermann seit dem Startschuss 2017 den Management Circle Blog mit. Ihr Herz schlägt für Themen, die Führung neu denken und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag beleuchten. In ihren Artikeln kombiniert sie kreative Inhalte mit analytischem Tiefgang – von Whitepapern bis hin zu Trendanalysen. Sie verfasst regelmäßig Artikel, die auf fundierter Recherche und Experteninterviews basieren. Dabei ist sie stets auf der Suche nach frischen Impulsen und Entwicklungen, die Führungskräften echte Orientierung im Business-Alltag bieten.

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