7 Tipps, mit denen Sie Ihre schlechte Laune vertreiben

26. April 2018
Soft Skills
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Schlechtes Wetter, schlechte Nachrichten, schlechter Schlaf – all das sagt der guten Laune in unserem Leben den Kampf an. Stattdessen kommen Ärger, Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit an die Oberfläche. Umso wichtiger, dass Sie wissen, wie Sie diese schlechte Laune vertreiben. Management-Trainer Dr. Helmut Fuchs beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Stimmungsforschung, der sogenannten Launologie. Im Interview hat er bereits verraten, warum gerade eine positive Stimmung im privaten wie beruflichen Alltag so wichtig ist. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen daher die besten Tipps des Experten mitgeben, damit Sie schlechte Laune zukünftig erfolgreich vertreiben können.

Wichtig zu wissen: Schlechte Laune macht krank

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer immer schlecht gelaunt ist, kann unter Kopf- oder Magenschmerzen bis hin zu Depressionen oder einem Burnout leiden. All das führt zu einer Minderung der Leistungsfähigkeit. Schon jetzt sind diese Krankheiten weit verbreitet – überlegen Sie einmal, ob auch Ihr Umfeld betroffen ist. Das Schlimme daran: Diese schlechte Laune ist ansteckend!

Vom Negaholiker zum heiteren Menschen

Den Begriff des Negaholikers hat Rudolf F. Thomas in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt. Er bezeichnet damit Menschen, die alles schwarzsehen. Gute Laune ist bei Negaholikern also Fehlanzeige, denn positive Dinge werden einfach nicht registriert. Damit steckt ein Negaholiker immer in dem Dilemma, dass er die schönen Seiten des Lebens nicht erkennt und damit der Isolierung, Vereinsamung oder den genannten Krankheiten verfallen kann.

Damit es nicht so weit kommt, müssen diese Menschen mit guten Argumenten und positiven Formulierungen konfrontiert werden, die ihre negativen Bilder und schlechten Ansichten erschüttern und schlechte Laune vertreiben.

Das Glas sollte immer halb voll sein

Gute Laune ist im Grunde genommen Bewertungssache. Die Zeitschrift Brigitte definiert Optimisten deshalb als Menschen, welche die Einsicht und das Bewusstsein haben, Dinge selbst beeinflussen zu können. Positive Aussagen und das Hinweisen auf schöne Dinge können die schlechte Laune sehr schnell in gute umwandeln, wenn man sich dessen bewusst ist.

Stellen Sie sich selbst die Frage: Sehen Sie das Glas als halb voll oder als halb leer an? Sie haben es in der Hand. Versuchen Sie sich dies im Alltag ins Gedächtnis zu rufen und denken Sie positiv!

Einige Beispiele, um das Glas halb voll zu sehen:

Negativ:

Das laufende Projekt muss abgeschlossen werden und verzögert den Feierabend.

Der Arbeitstag dauert wegen der vielen Meetings mal wieder länger als erwartet.

Das Papier im Kopierer ist schon wieder leer und keiner füllt es nach.

Die Kollegin hat sich krankgemeldet und Sie müssen Ihre Arbeit machen.

Der Chef kommt schon wieder mit einer neuen Aufgabe zu Ihnen.

Positiv:

Sie haben dadurch viel geschafft und können Ihren Feierabend richtig genießen.

Sie haben wertvolle Stunden gesammelt und können an einem anderen Tag früher gehen.

Sie füllen das leere Papierfach nach und verbreiten bei Ihren Kollegen gute Laune.

Sie lassen Ihre Kollegin sich auskurieren, sodass diese auch Sie gerne vertritt.

Sie machen gute Arbeit und Ihr Chef hat Vertrauen, dass Sie auch diese Sache meistern.

Die Lehre der guten Laune – oder die Kunst der heiteren Lebensführung!

Dr. Helmut Fuchs gründete 2007 die sogenannte Launologie, die Lehre der guten Laune, sprich der Heiterkeit. Seine Intention: Frustrierte Menschen sollen wieder gelassen, zuversichtlich und optimistisch durchs Leben gehen, indem negative Denkmuster verändert und die Gelassenheit zurückerlangt wird.

Wie es auch die Brigitte definiert hat, muss dazu das eigene Persönlichkeitsbild insgesamt positiver empfunden werden – und das kann man nur selbst! Gute Laune ist dabei gleichzeitig ein nicht zu unterschätzendes Kapital von Unternehmen, weiß Dr. Helmut Fuchs:

Wer gute Laune verbreitet, arbeitet bewiesenermaßen viel kreativer, leistungsstärker und effektiver – und überzeugt die Kunden zu stärkerer Kauforientierung. Damit wird die Emotionslage jedes einzelnen Angestellten zum betriebswirtschaftlichen Kapital, das zwar noch nicht in der Bilanz eigenständig erscheint, aber jede Bilanz beeinflusst.


Dr. Helmut Fuchs, Begründer der „Launologie“, der Lehre von der Heiterkeit

Zusätzlich haben wir für Sie die besten Tipps des Experten aus seinem Seminar „Keep cool – Die Emotionen im Griff“ zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihre schlechte Laune vertreiben zu können und auch in schwierigen Momenten Ihre gute Laune zurückzuerlangen.

7 Tipps, mit denen Sie Ihre schlechte Laune vertreiben

Machen Sie sich bewusst, dass Sie allein die Wahl haben, ob Sie sich gut oder schlecht fühlen.

Sagen Sie sich grundsätzlich immer, dass das Glas halb voll und nicht halb leer ist.

Benutzen Sie vermehrt positive Wörter wie Spaß, Genießen, Sonnenschein oder Freude, denn diese steigern Ihre gute Laune.

Versuchen Sie auch in schlechten Dingen oder Momenten etwas Gutes zu sehen.

Tun Sie etwas, dass Ihnen Spaß macht, um Ihre Stimmung zu heben und damit motivierter zu den schwierigen Aufgaben zurückzukehren.

Sprechen Sie über das, was Sie nervt – reden Sie sich den Ärger von der Seele. Das lässt sie anschließend gleich viel bessere Laune haben.

Lachen Sie so richtig herzhaft und laut, wenn Sie schlecht drauf sind, denn das hilft, schlechte Laune vertreiben zu können und steckt andere mit an.

Ärger ist ein unnützes Gefühl

Tipp sechs sagt es bereits, lassen Sie Ärger am besten erst gar keine Chance. Reden Sie sich ihn von der Seele, um leichter schlechte Laune vertreiben zu können. Da das aber nicht so leicht ist, wollen wir darauf noch einmal genauer eingehen. Sicherlich sprudeln in Ihrem privaten oder beruflichen Alltag auch mal Worte wie „Ich habe mich geärgert über…“ aus Ihrem Mund. Und den oder die Schuldige findet sich dann auch schnell: Die gestresste Chefin, der übel gelaunte Kunde oder die besserwisserische Kollegin. Doch fest steht: Sie waren es selbst. Sie haben sich nicht über eine andere Person geärgert, sondern über sich selbst und ihre Reaktion auf eine bestimmte Situation.

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