IT-Koordinatoren sind Ihr Erfolgsgarant für die hausinterne Digitalisierung

18. March 2021
Informationstechnologie
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Die Aufgaben von IT-Koordinatoren beschränken sich keineswegs auf ihren fachlichen Beitrag. Vielmehr wird von Ihnen heute Kommunikationsgeschick erwartet – aus gutem Grund.

Prof. Dr. Georg Herzwurm von der Universität Stuttgart und Prof. Dr. Wolfram Pietsch von der FH Aachen erklären in unserem Seminar „Der IT-Koordinator“, wie IT-Koordinatoren die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen eines Unternehmens gewinnbringend optimieren können. In diesem Gastbeitrag verraten die beiden Experten bereits vorab, warum es überhaupt einen Dolmetscher zwischen Geschäftsleitung, Entwicklern und Anwendern braucht und in welche verschiedenen Rollen IT-Koordinatoren heute schlüpfen müssen.

Der Wert einer Anwendung zeigt sich erst in deren Nutzung

Die Digitalisierung ist gerade in diesen kontaktarmen Zeiten in aller Munde und wird als Wunderwaffe gehandelt – sowohl für die besonderen Herausforderungen während der Corona-Pandemie als auch für zu erwartende bahnbrechende Veränderungen danach. Zweifel kommen aber sowohl bei der Corona-Warn-App auf und unabhängig von der Verfügbarkeit der Impfmittel auch nach den offensichtlichen organisatorischen und technischen Problemen bei der Vereinbarung der Impftermine.

Es reicht eben nicht aus, die Anforderungen softwaretechnisch professionell zu erfassen und mit Workshops zu begleiten. Der Wert einer Anwendung zeigt sich erst in der Nutzung und wenn Konzeption, Entwicklung und Nutzung getrennt voneinander sind, kann das nicht funktionieren.

IT-Koordinatoren erfüllen in Unternehmen eine wichtige Schnittstelle

Diese Erfahrung ist so alt wie die IT selbst und hat in der Praxis Schnittstellenfunktionen hervorgebracht, die zwischen den verschiedenen technischen Erfordernissen, den organisatorischen und auch menschlichen Gegebenheiten vermitteln – und zwar nicht entlang des Lebenszyklus einer Applikation sondern aus dem wabernden Gesamtgefüge einer Organisation.

Dies erfordert einerseits ein differenziertes Verständnis der realen organisatorischen Verhältnisse, auch hinsichtlich politischer und sozialer Aspekte, als auch Erfahrungen hinsichtlich der technologischen Möglichkeiten und deren Grenzen bzw. Risiken, und nicht zuletzt außerordentliche Kommunikationsfähigkeiten angepasst auf die jeweilige Organisationskultur.

Die Koordinationsaufgabe braucht eher einen Mediator als einen Prozessmanager

Die Technologie ist bei hausinterner IT wichtig, aber nur ein organisatorisches Mittel. Die reine Digitalisierung ineffizienter Abläufe ist nicht unbedingt ein organisatorischer Meilenstein:

Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess.


Thorsten Dirks, CEO Telefónica Deutschland AG

Das Wissen über IT und Organisation ist notwendigerweise verteilt in der Organisation und meist widersprüchlich oder mehrdeutig. Es gilt, Konflikte aufzudecken, zu vermitteln und eine nachhaltige Zustimmung der Beteiligten zu erwirken. Die klassischen Ansätze, auch die aus dem Prozessmanagement, verstehen die betriebliche Organisation als eine Maschine und nicht als einen Organismus. Die Rolle eines IT-Koordinators versteht sich in diesem Sinne eher als Mediator, Arzt oder Anwalt, denn als Prozessmanager oder gar Ingenieur.

Herausforderungen und Herangehensweisen müssen zu der jeweiligen Organisation passen, Standards müssen pragmatisch angepasst, weiterentwickelt und gepflegt werden. IT-Koordinatoren sind oft auch Projektleiter. Die Koordinationsaufgabe ist eine dauerhafte und dem Nutzen und Wohle aller Stakeholder sowie der Nachhaltigkeit der Lösungen verpflichtet.

Im Seminar Der IT-Koordinator spannen wir das Aufgabenfeld von IT-Koordinatoren in ihren vielfältigen Schattierungen auf, stellen unterschiedliche Ansätze zur Identifikation und Lösung heraus und passen diese in einen pragmatischen Handwerkskasten ein.

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