Sinnerlebnisse in der Berufsausbildung bei Merck

17. August 2016
Personal
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Schulabgänger suchen sinnvolle Tätigkeiten, das wird vielen Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden immer mehr deutlich. Holger Hiltmann leitet bei der Merck KGaA in Darmstadt die kaufmännische Ausbildung. Er hat uns einen Überblick zu den Ansprüchen junger Arbeitnehmer an die Berufsausbildung gegeben.

Der Ausbildungsmarkt hat in den letzten Jahren starke Konkurrenz durch eine stetig steigende Anzahl von Vollzeitstudenten bekommen. Er unterliegt bekanntermaßen auch einer ungünstigen demographischen Entwicklung. Während die Zahl der Abiturienten und Studienanfänger in Vollzeitstudiengängen jährlich zunimmt, beobachten viele Unternehmen eine Stagnation oder einen Rückgang der Bewerberzahlen für eine Berufsausbildung. Das führt zu einer Komfortsituation für Schulabgänger, die sich bei entsprechender Eignung schon heute den Arbeitgeber aussuchen und nicht selten unter mehreren Zusagen auswählen können. Immer stärker formulieren sie dabei eigene Vorstellungen an die Unternehmen und setzen diese auch durch. Gerade der Aspekt „eine sinnvolle Tätigkeit ausüben“ wird seitens der Bewerber auf die Motivationsfrage „Warum möchten Sie in unserem Unternehmen arbeiten?“ bevorzugt genannt.

Gerade der Aspekt „eine sinnvolle Tätigkeit ausüben“ wird seitens der Bewerber auf die Motivationsfrage „Warum möchten Sie in unserem Unternehmen arbeiten?“ bevorzugt genannt.


H. Hiltmann, Merck KGaA

Eine in 2014 durchgeführte Studie des Enactus e. V. und dem SVI-Stiftungslehrstuhl für Marketing der HHL Leipzig Graduate School of Management beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, was für Auszubildende den Sinn der Arbeit ausmacht. Die Bedeutung des „Gesellschaftlichen Engagements eines Unternehmens“ belegt in dieser Studie einen absoluten Spitzenplatz.

Das kommt an: Soziale Projekte in der Ausbildung

Die Praxis der kaufmännischen Ausbildung bei Merck bestätigt die Ergebnisse der Studie. Gerade die sozialen Projekte von Merck werden von den Bewerbern und Auszubildenden positiv bewertet. Das Thema „soziale Verantwortlichkeit in der Gesellschaft“ wird durch unterschiedliche Projektarbeiten auch in der Berufsausbildung gefördert. Neben Baumpflanzaktionen, dem Aufbau eines Insektenhotels und dem Streichen eines Flüchtlingsheims wird seit mehreren Jahren der „Race-for-Survival“ in Frankfurt unterstützt. Die Einnahmen dieses Benefiz-Laufevents werden für Aktivitäten zur Bekämpfung von Brustkrebs eingesetzt. Die Azubis von Merck organisieren seit Jahren ein unternehmensweites Teilnehmerfeld, das in den letzten Jahren mit über 200 Läufern stets unter den drei stärksten Gruppen der Veranstaltung lag.

Go Africa: Azubi-Projekt in Kenia und Ghana

Das Leuchtturmprojekt in der Merck-Ausbildung heißt „Go Africa“: Auszubildende unterschiedlicher Berufsgruppen haben 2014 in Kenia auf dem Gelände eines Mädchenwohnheims ein Gewächshaus aufgebaut. Das Projekt wurde von den Azubis selbstständig geplant und durchgeführt. Diese Projektform vermittelt den Auszubildenden viele neue Eindrücke und Erfahrungen, wie man im folgenden Video sehen kann.

Neben Projektmanagement lernen sie das Leben und den Umgang mit bisher vollkommen unbekannten Kulturen kennen, begleitet von dem Gefühl, wirklich praktische Entwicklungshilfe in Afrika geleistet zu haben. In 2015 wurde das Projekt mit dem Bau eines Spielplatzes weitergeführt und in diesem Jahr ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Ghana in Planung.

Für das Ausbildungsmarketing und Recruiting spielen CSR-Projekte eine große Rolle. Sie wirken sich positiv sowohl auf die Azubi-Entwicklung als auch auf ein attraktives Arbeitgeberimage aus. Sehen Sie hier im Video mehr zum Go Africa-Projekt in der Berufsausbildung von Merck.

Generation Z in der Ausbildung

Die Generation Z stürmt auf den Arbeitsmarkt! In diesem Download erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie mit der neuen Generation richtig umgehen und auf welche Herausforderungen Sie sich zukünftig einstellen sollten – inklusive passender Methoden, um Ausbildungsinhalte spielerischer und nachhaltiger zu vermitteln. 

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