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2. FOCUS Immobilienforum Frankfurt
Mai/Juni 2011
in Frankfurt am Main
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Pressemeldungen zurJahrestagung

Aus: FOCUS,
Ausgabe: 22/2010

Aus: hr-online,
Ausgabe: 01.06.2010

Aus: FNP,
Ausgabe: 01.06.2010
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Rückblick
Immobilienforum
Frankfurt 2010
„Wo Frankfurt wachsen wird? In sich selbst!“
(Stadtplanungsdezernent Edwin Schwarz)


„Was heute aktuell passiert, kann und möchte ich nicht toppen“, so Wirtschaftsminister Dieter Posch über den Rücktritt des Bundespräsidenten Köhlers zur Kongresseröffnung des 31. Mai 2010 und zum zuvor geschehenen Rücktritt des Hessischen Ministerpräsidenten, und rief in gleichen Atemzug zur „Förderung der Metropolregion als Wirtschaftsmotor für ganz Hessen“ auf. „Frankfurt als isolierter Finanzmarkt ist passé“, so Weimar und verurteilte enges Ressortdenken. Intelligente PPP-Projekte, Kulturförderung und Einheitsprojekte der Region an Stelle von getrenntem Strukturwildwuchs, sollen Hessen in die Zukunft führen. Hier waren sich auch die Experten zum Ballungsraumgesetz, Stadtplanungsdezernent Edwin Schwarz, Heiko Kasseckert (CDU), Stefan Majer (Die GRÜNEN) und Dr. Matthias Müller (IHK Frankfurt am Main) einig. Zum Gelingen einer regionalen Forcierung seien „Abstimmungswege stark zu verkürzen“ und schließlich eine überregionale Institution als Holding-Struktur in Erwägung zu ziehen.
Zwischen Büroriesen und Ebbelwoi muss Frankfurt mit gelungener Infrastrukturumsetzung, Aufwertung und Umnutzung neuer Quartiere also seinen Weg in eine globalisierte Zukunft enden. Einen Lösungsansatz hierzu präsentierte Bernhard H. Hansen (Vivico) mit Aussichten und Ansichten des Europaviertels, während Stadtplanungsdezernent Edwin Schwarz Wachstumsantworten zu Bauland, Silhouettenplanung und Investmentchancen bot. „Investieren Sie in Hochhäuser!“, appellierte Schwarz an die Teilnehmer und unterstrich das Credo „Flächenrecyling vor Neuausweisung“.
Der 2. Kongresstag stand ganz im Licht strategischer Weichenstellungen für die Zukunftsstadt von Morgen zwischen Schrumpfung und Wachstum, Finanzierung und Investmentalternativen:
Prof. Albert Speer (AS&P), Prof. Dr. Martin Wentz (Wentz Concept), Prof. Christoph Mäckler (Deutsches Institut für Stadtbaukunst) und Thomas Sevcik (arthesia) diskutierten internationale Beispiele des Gelingens und Scheiterns intelligenter Stadtentwicklung und Übertragbarkeit. Wohnlandschaften, öffentlicher Raum, Kunst- und Freizeitlandschaft waren ebenso Teil der Zukunftsdebatte, als auch neue Formen von Stadt wie Airport Cities, Private Cities und Suburbania.
Doch Wie viele Neubauten im Reich der Türme verträgt die Metropole mittelfristig? Droht dem Bürobauboom letzten Endes die Umnutzung? Die Investmentexpertenrunde mit Andreas Quint (JLL), Heinz-Günther Lang (Lang & Cie), Ralph Schonder (nai apollo), Bernhard H. Hansen (Vivico) und Dieter von Lüpke stand zu diesen Leitfragen ebenso Rede und Antwort wie die Frankfurter Finanzköpfe, die gemeinsam mit dem Hessischen Minister der Finanzen, Karlheinz Weimar über „Kapitale Potenziale“ der Metropolregion diskutierten.
Und was zählt schließlich aus Sicht der (Berater-)Kunden? Gewerbesteuerfreundlichkeit? Image? Verkehrsanbindung? Anforderungen an Bürobauten und wünschenswerte Ansiedlungsfaktoren stellten die Leiter der Häuser Bearing Point, Ernst & Young und KPMG dar, die interessiert in die Aufgabenhefte der teilnehmenden Immobilienexperten aufgenommen wurden.
Abschließend nahmen Michael F. Guntersdorf (Dom-Römer GmbH), Oberbürgermeister Horst Schneider (Stadt Offenbach), Ardi Goldman (Goldman Holding), Jürgen Groß (Groß & Partner) und Ralf Karpa (HFM) in der großen Publikumsdebatte die Frankfurter Altstadt (als Millionärshügel?) und den Frankfurter Osten kritisch ins Visier. Wie aus jenen Visionären gestandene Realisten wurden und wie nah gestrige Utopien doch der heutigen Umsetzung östlich der EZB sind, werden die Kongressteilnehmer sicherlich in Erinnerung halten und einmal mehr in sich selbst hineinhören…
„Der Frankfurter Immobilienmarkt bleibt ein herausfordernder Standort, der weit mehr bietet als das Image des Finanzplatzes." so Janice Köser, Kongress Managerin, Management Circle AG. „In diesem Sinne freuen uns auf einen Fortsetzung des 2. FOCUS Immobilienforums Frankfurt im Frühjahrt 2011!“
Als Höhepunkt der Jahrestagung lud Beiten Burkhardt zur
1. Frankfurter Immobilien-Nacht in den Westhafentower hoch über den Dächern Frankfurts ein.
Als abendliche Keynote erlebten die Kongressteilnehmer den Architekten Prof. Christoph Mäckler, der es mit einem architektonischen Rendevoux zwischen Tradition und Moderne stets von Neuem schafft, die Stadtbaukunst mit ihren vormodernen Wurzeln zu verknüpfen und dabei unverwechselbare Akzente für die Metropolregion zu setzen…
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Gastgeber der
1. Immobilien-Nacht

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Impressionen

Minister Dieter Posch
zur Liaison des Wirtschaftsstandortes RheinMain

Planungsdezernent Edwin Schwarz

Prof. Albert Speer und Prof. Dr. Martin Wentz im Live-Bühnengespräch mit dem FOCUS

Bernhard H. Hansen / Vivico zur Zukunft des Europa-viertels
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